
Tadschiken zweifeln an der Qualität des Angriffs auf den führenden Islamischen Geistlichen

Der Mufti von Tadschikistan wurde nach einem brutalen Messerangriff in der letzten Woche, bei dem er eine Verletzung an der Stirn erlitt, nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen. Die Polizei bezeichnete den Vorfall als Akt des „Rowdytums“, aber viele bezweifeln diese Darstellung. Kritiker vermuten, dass der Angriff mit der restriktiven Religionspolitik der Regierung zusammenhängen könnte. Der Täter befindet sich in Gewahrsam, aber seine Identität und Motive bleiben unbekannt. Der Mufti wurde kurz nach dem Angriff aus dem Krankenhaus entlassen und betonte, dass es keinen Grund zur Sorge gebe.
Es gibt Spekulationen über die Gründe für den Angriff auf den Mufti, der für seine Unterstützung der Regierungspolitik bekannt ist. Kritik kam insbesondere aufgrund einer Fatwa gegen „fremde Kleidung“, was die Religionsfreiheit vieler Muslime einschränkt. Einige sehen den Angriff als Ausdruck der Unzufriedenheit mit dem Mufti und dem Ulema-Rat. Die tadschikische Gesellschaft betrachtet den Mufti eher als Regierungsbeamten denn als religiösen Führer.
Der Ulema-Rat unterliegt staatlicher Kontrolle und spiegelt die Politik der Regierung wider. Seine Empfehlungen sind symbolisch bedeutend, aber nicht bindend. Der Mufti betont seine Rolle, einen gemäßigten Islam zu fördern. Der Vorfall wirft jedoch ein Schlaglicht auf die Spannungen zwischen der Regierung und religiösen Gruppen in Tadschikistan.






