
Rights Watchdog fordert EU und Türkei auf, tadschikische Dissidenten zu schützen

Human Rights Watch (HRW) hat die EU-Länder und die Türkei dazu aufgefordert, tadschikische Dissidenten nicht nach Tadschikistan abzuschieben. Die Menschenrechtsorganisation warnt davor, dass diesen Personen in ihrem Heimatland schwere Menschenrechtsverletzungen drohen.
HRW berichtet, dass tadschikische Regierung oft politische Gegner, unabhängige Journalisten und Zivilgesellschaftsaktivisten verfolgt. Viele von ihnen werden willkürlich festgenommen, gefoltert und inhaftiert. Aus Angst vor Verfolgung suchen einige Dissidenten in der EU und der Türkei Schutz.
Die Organisation fordert die betroffenen Länder auf, die Genfer Flüchtlingskonvention einzuhalten und sicherzustellen, dass tadschikische Dissidenten in ihren Ländern Schutz vor Verfolgung erhalten. Es sei wichtig, dass die EU und die Türkei nicht zu Komplizen bei der Unterdrückung von Regierungskritikern in Tadschikistan werden.
HRW appelliert an die EU-Kommission und den Europarat, die Einhaltung der Menschenrechte in Tadschikistan zu überwachen und Druck auf die Regierung des Landes auszuüben, um die Situation der Dissidenten zu verbessern. Es bleibt abzuwarten, ob die Forderungen der Menschenrechtsorganisation Gehör finden und eine positive Veränderung für die tadschikischen Dissidenten herbeigeführt werden kann.






