Gesundheit

Giftiges Metall in Getränken: Vorsicht geboten!

In einer kürzlich durchgeführten Studie in den USA wurden Fruchtsäfte, pflanzliche Milch und kohlensäurehaltige Getränke auf 25 toxische Metalle und Metallrückstände untersucht. Experten haben herausgefunden, dass einige der häufig konsumierten Getränke Gehalte an giftigen Metallen enthalten, die die Standards überschreiten. Insbesondere wurde empfohlen, Kindern und Säuglingen keine großen Mengen an Mischsäften oder pflanzlicher Milch zu verabreichen.

Die Studie wurde an der Tulane University durchgeführt und ergab, dass 5 der von der Gesellschaft üblicherweise konsumierten Getränke giftige Metalle über dem Wasser enthalten, das als Standard für den menschlichen Konsum gilt. Cadmium, das über dem gesetzlichen Standard lag, wurde zum Beispiel in Produkten wie Cranberrysaft, gemischtem Karotten- und Fruchtsaft sowie Hafermilch gefunden.

Die Studie ergab auch, dass gemischte Säfte und pflanzliche Milch wie Mandeln und Hafer mehr giftige Metalle enthalten als andere Getränke. In der Studie wurden 7 von 25 Elementen, darunter Nickel, Mangan, Bor, Cadmium, Strontium, Arsen und Selen, in einigen Getränken nachgewiesen, die die Vorschriften für Wasser für den menschlichen Gebrauch überschritten.

Tewodros Godebo, Hauptautor der Studie von der Tulane University, sagte, dass es überraschend sei, dass es in den USA nicht viele Studien gebe, die toxische Metalle in Erfrischungsgetränken untersuchen. Er betonte die Bedeutung der Aufmerksamkeit für dieses Thema. Godebo erwähnte auch, dass Arsen, Blei und Cadmium bekannte Karzinogene sind und bei Kindern viszerale und kognitive Schäden verursachen können, insbesondere während der frühen Gehirnentwicklung. Aus diesem Grund empfahl er, Säuglingen und Kindern in jungen Jahren keine gemischten Säfte oder pflanzliche Milch in großen Mengen zu geben.

Die Studie schlug auch vor, dass weitere Forschungen durchgeführt werden sollten, um die Auswirkungen des Konsums toxischer Metalle bei Kindern und Erwachsenen zu untersuchen. Die Ergebnisse der Forschung wurden im „Journal of Food Composition and Analysis“ veröffentlicht.

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