
Experten warnen vor steigendem Risiko einer tödlichen „Pilz-Epidemie“

Ein US-Experte warnt vor tödlichen Pilzinfektionen
Ein US-Experte behauptete, dass es in der kommenden Zeit zu einer Zunahme „tödlicher“ Pilzinfektionen kommen könnte, die die Atmung behindern und eine Schwellung des Gehirns verursachen.
Eine Pilzepidemie könnte das Szenario der nächsten Jahre sein. Der Pilzexperte Dr. Ian Hennessee sagte, der Pilzstamm „Blastomykose“ sei derzeit eine der dringendsten Sorgen.
Doktor Hennessee erklärte, warum die Möglichkeit einer Pilzepidemie wichtig ist: „Wir regen die Menschen dazu an, über Pilze nachzudenken, da Pilzfälle zunehmen. Sie sind im Allgemeinen selten, aber wenn sie beim Menschen auftreten, werden sie oft falsch diagnostiziert und nicht ausreichend gemeldet. Dies kann zu schwerwiegenden Folgen führen.“
DER GRÖSSTE GRUND FÜR DIE VERBREITUNG IST DER KLIMAWANDEL
Pilzarten gedeihen in wärmeren, feuchteren Bedingungen; Das bedeutet, dass der Klimawandel die Gefahr von Epidemien verstärkt.
Experten befürchten, dass sich mit veränderten Umweltbedingungen die Verbreitung von Histoplasmose, Talfieber und ähnlichen Pilzkrankheiten verändert und es dadurch zu einer Epidemie kommt.
In schweren Fällen kann sich die „Blastomykose“ von der Lunge auf andere Körperteile wie Haut, Knochen und Gelenke ausbreiten und schmerzhafte Läsionen und Furunkel verursachen.
Ian Pritchard, 29, wohnhaft in Michigan, war einer der ersten US-Bürger, der an durch Pilze verursachter Atemnot starb.
Pilzkrankheiten in den USA stiegen von 4.746 registrierten Fällen im Jahr 2018 auf 7.199 im Jahr 2021.



