
Die Geschichte der Lobotomie: Definition und Anwendungen

Die Lobotomie: Eine umstrittene neurochirurgische Behandlung
Die Lobotomie, auch bekannt als Leukotomie, ist ein neurochirurgischer Eingriff, bei dem die Verbindungen des präfrontalen Kortex an den Enden der Frontallappen im Gehirn durchtrennt werden. Diese kontroverse Praxis wurde erstmals im Jahr 1935 durchgeführt und wird seit über zwanzig Jahren zur Behandlung von psychiatrischen Erkrankungen eingesetzt.
Ursprünglich entstand die Lobotomie aufgrund des Anstiegs psychischer Fälle während und nach dem Ersten Weltkrieg aufgrund der Kriegsauswirkungen. Da es damals an wirksamen medizinischen Behandlungen fehlte, griffen einige Patienten freiwillig auf die Leukotomie zurück, die jedoch kein garantierendes Ergebnis bietet.
Die Lobotomie wird hauptsächlich zur Behandlung von extremen Unruhezuständen, Stress, Depressionen, Angstzuständen und anhaltenden Schmerzen eingesetzt. Krankheiten, bei denen eine Lobotomie angewendet wird, umfassen chronische Zwangsneurose, chronische Anspannung, chronische Angst, chronische Depression und Schizophrenie.
Obwohl die Lobotomie ernste Nebenwirkungen haben kann, wird sie in einigen Fällen als letztes Mittel zur Behandlung schwerwiegender psychiatrischer Erkrankungen eingesetzt. Die Entscheidung zur Durchführung dieses Eingriffs sollte jedoch immer sorgfältig und nach gründlicher Überlegung getroffen werden.



