
Die Auswirkungen von zu viel Östrogen: Krankheiten und Risiken

Ein Östrogenüberschuss kann zu verschiedenen Krankheiten führen
Östrogen wird oft als das „weibliche“ Hormon bezeichnet, während Testosteron als das „männliche“ Hormon bekannt ist. Obwohl Östrogene als wichtigste Sexualhormone gelten und bei Frauen vorherrschen, werden sie auch in geringen Mengen bei Männern produziert. Bei Mädchen unterstützt Östrogen die sexuelle Entwicklung und reguliert zusammen mit einem anderen „weiblichen“ Hormon namens Progesteron den Menstruationszyklus.
Ein hoher Östrogenspiegel kann auf natürliche Weise auftreten, aber auch durch die Einnahme von östrogenhaltigen Medikamenten oder bestimmten Krankheiten verursacht werden. Krankheiten wie hormonelle Ungleichgewichte, Hormonersatztherapien, In-vitro-Fertilisation, östrogenproduzierende Tumoren wie Eierstockkrebs und das polyzystische Ovarialsyndrom können zu einem Östrogenüberschuss führen.
Ein Östrogenüberschuss kann das Risiko für hormonell bedingte Krebserkrankungen erhöhen, wie Brustkrebs bei Frauen und Prostatakrebs bei Männern. Die Messung des Hormonspiegels und der Metaboliten kann helfen, das Risiko besser zu verstehen.
Symptome von zu viel Östrogen bei Frauen sind unter anderem Übergewicht, Kopfschmerzen, verringerter Sexualtrieb, Müdigkeit, Depression, Angstzustände, Myome, Brustspannen und starke Menstruationsblutungen.
Es ist wichtig, bei Symptomen, die auf einen Östrogenüberschuss hinweisen, Untersuchungen durchführen zu lassen. Maßnahmen wie regelmäßige Bewegung, Gewichtsverlust, Vermeidung von Alkohol und Zigaretten sowie eine ausgewogene Ernährung können dabei helfen, das Krebsrisiko zu senken. Eine Ernährung mit Ballaststoffen und probiotikareichen Lebensmitteln kann ebenfalls helfen, Östrogene aus dem Körper zu entfernen.



