
Buchhandlung bestraft wegen Bereitstellung von LGBTQ-Inhalten für Kinder

Líra Kereskedelmi Kft muss Geldstrafe für Verstöße gegen den Verbraucherschutz zahlen
Das Verbraucherschutzbüro des Budapester Regierungsamtes hat Líra Kereskedelmi Kft mit einer Geldstrafe belegt. Das Unternehmen muss 12 Millionen Forint (32.000 Euro) zahlen, da es gegen den Verbraucherschutz verstoßen hat.
Die Untersuchung der Behörde konzentrierte sich auf die Vertriebsbedingungen der Publikationen Heartstopper (Fülig Beléd Zúgtam – Szívdobbanás) in den Buchhandlungen des Unternehmens. Es stellte sich heraus, dass es sich bei den betreffenden Büchern um homosexuelle Inhalte handelte, die jedoch als Kinder- und Jugendliteratur eingestuft wurden und nicht in geschlossener Verpackung verkauft wurden.
Das Amt verhängte eine Verbraucherschutzstrafe wegen Gesetzesverstoßes und verpflichtete das Unternehmen, für einen rechtmäßigen Vertrieb zu sorgen. Die Behörde betonte, dass sie stets streng gegen Unternehmen vorgehen werde, die sich nicht an das Gesetz halten, um Kinder zu schützen.
Líra und seine Buchhandlungen haben gegen das Kinderschutzgesetz verstoßen, das besagt, dass Produkte für Kinder, die Geschlechtsumwandlung, Homosexualität oder die Darstellung von Sexualität fördern, nicht in der Nähe von Kindergärten oder Schulen verkauft werden dürfen. Sie dürfen auch nicht in Geschäften ausgestellt werden und müssen in geschlossener Verpackung separat von anderen Produkten verkauft werden.
Das im Juni 2021 verabschiedete Kinderschutzgesetz sorgte international für Aufsehen. Es soll das Recht der Eltern auf sexuelle Aufklärung ihrer Kinder wahren und enthält verschiedene Änderungen, um den Schutz von Minderjährigen zu gewährleisten.
Für den Herbst ist eine weitere Verschärfung des Kinderschutzgesetzes geplant.
Quelle: Ungarn Heute






