
Zusammenstöße in Budapest: Gedenken an deutsche und ungarische antisowjetische Kämpfer des Zweiten Weltkriegs und Antifa-Proteste, mit Fotos aktualisiert

Der 11. Februar wird von vielen Menschen in Ungarn (und Europa) als Ehrentag betrachtet, an dem Zehntausende deutscher und ungarischer Verteidiger der Buda-Burg versuchten, der sowjetischen Belagerung zu entkommen. Sie glauben, dass diese Soldaten Respekt verdienen, da sie versuchten, Europa und Ungarn gegen die sowjetische Rote Armee zu verteidigen. Die Historiker sind hingegen anderer Meinung und argumentieren, dass die Verteidiger von Budapest nicht Europa geschützt haben, sondern nur Hitlers Sturz hinauszögerten.
Die Belagerung von Budapest zwischen Dezember 1944 und Februar 1945 war eine der längsten im Zweiten Weltkrieg und führte zur Zerstörung vieler Teile der ungarischen Hauptstadt. Die Nationalsozialisten betrachteten Budapest als Festung und ordneten den Verteidigern an, so lange wie möglich Stand zu halten.
Am 11. Februar beschlossen die Verteidiger, die Belagerung zu brechen und die deutschen Linien zu erreichen. Der Ausbruch endete jedoch in einem Blutbad, bei dem viele Soldaten starben. Einige rechtsextreme Organisationen halten den Tag der Ehre am Gedenkstein ab und organisieren verschiedene Aktionen wie die Breakout-Gedenk- und Performance-Tour.
Am 8. Februar 2020 versammelten sich rechtsextreme Organisationen, einschließlich ausländischer Gruppen, um an den Ereignissen teilzunehmen. Gleichzeitig planen Antifa-Demonstranten Proteste in Budapest, um gegen rechtsextreme Aktivitäten zu demonstrieren. Die ungarische Polizei ist auf mögliche Vorfälle vorbereitet und setzt verstärkte Sicherheitsmaßnahmen ein.
Insgesamt sorgt der Tag der Ehre in Budapest für Kontroversen und Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen politischen Strömungen und Erinnerungen an die Vergangenheit.






