Ungarn

Ungarns Schulden bei China steigen: Finanzielle Bedenken wachsen

Ungarn tätigt heimlich Milliardenkredite bei China

Im Frühjahr dieses Jahres hat die ungarische Regierung heimlich einen Kredit in Höhe von einer Milliarde Euro bei China aufgenommen. Der Gesamtbetrag wurde am 19. April zurückgezogen, was erst Ende Juli bekannt wurde. Dieser Kredit fügt sich in eine Gesamtschuldenlast von rund einer Milliarde Euro ein, und zusammen mit anderen Krediten könnte die Gesamtschuld Ungarns gegenüber China sogar noch deutlich höher sein.

Hohe Schulden bei China

444 hat eine Liste der ausstehenden Schulden erstellt, die sich vor allem auf Daten des Zentrums für öffentliche Schuldenverwaltung (ÁKK) stützt. Die Ergebnisse zeigen, dass die ungarische Regierung in nur drei Jahren erhebliche Schulden bei China aufgehäuft hat. Ende des zweiten Quartals dieses Jahres schuldete Ungarn 71,79 Milliarden Forint (182 Millionen Euro) an die Asiatische Infrastrukturinvestitionsbank, eine Schuld, die erstmals im letzten Quartal 2022 aufgenommen wurde.

Vor diesem Kredit hatte Ungarn im zweiten Quartal 2022 einen Kredit für den Bau der Eisenbahnlinie Budapest-Belgrad aufgenommen. Bisher wurden 341,6 Milliarden Forint in Anspruch genommen (866 Millionen Euro) für dieses Projekt. Die Gesamtinvestition für die Eisenbahn beträgt 750 Milliarden HUF (1,9 Milliarden Euro), von denen 85 % durch Kredite und 15 % durch Kofinanzierung finanziert werden. Darüber hinaus hat Ungarn im Frühjahr dieses Jahres unter völliger Geheimhaltung bis zum Ende des zweiten Quartals einen Kredit in Höhe von 1 Milliarde Euro beantragt.

Zusätzlich zu diesen Krediten hat Ungarn Fremdwährungsanleihen im Wert von 3 Milliarden CNY, die dieses und nächstes Jahr an chinesische Investoren zurückgezahlt werden müssen, was zum aktuellen Wechselkurs etwa 380 Millionen EUR entspricht. Insgesamt schätzt 444, dass Ungarns Schulden gegenüber China nun die Marke von 1.000 Milliarden HUF übersteigen (2,536 Milliarden Euro), warnt jedoch davor, dass der Wert sogar noch höher sein könnte.

Strategische Beziehungen zu China vertieft

Obwohl die Europäische Union Chinas Außenwirtschaftspolitik als zunehmend herausfordernd betrachtet, zeigt die ungarische Regierung unter Ministerpräsident Orbán keinerlei Anzeichen von Besorgnis über die wachsende Abhängigkeit von China. Tatsächlich hat die Regierung die Präsenz Chinas in Ungarn gezielt gefördert, angefangen mit dem gemeinsamen Eisenbahnprojekt Budapest-Belgrad.

Im Bestreben nach Diversifizierung öffnete sich Ungarn dann für chinesische Investoren durch die Ausgabe von auf Yuan lautenden Staatsanleihen, gefolgt von der Idee der Gründung der Fudan Universität in Ungarn. Chinesische Investitionen, insbesondere in der Batterieindustrie, wurden ebenfalls gefördert, was zu chinesischen Polizisten in Budapest und der Annahme eines großen chinesischen Kredits führte. Die genauen Details dieses Kredits wurden streng geheim gehalten.

18 gemeinsame Investitionsabkommen kommen zustande

Während des Besuchs des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Ungarn im Mai unterzeichneten die Staats- und Regierungschefs beider Länder im Rahmen einer strategischen Partnerschaft 18 gemeinsame Investitionsabkommen. Diese Abkommen umfassen eine breite Palette von Industrien und Projekten, darunter die Atomindustrie, den Bau eines Eisenbahnrings um Budapest und ein Hochgeschwindigkeitsbahnprojekt.

Daraus wird deutlich, dass Ungarn seine Beziehungen und Kooperationen mit China trotz Bedenken seitens der EU vertieft. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Entwicklung in Zukunft gestalten wird.

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