
Ungarn lehnen vorgezogene Neuwahlen ab

In Ungarn gibt es keine Notwendigkeit für vorgezogene Parlamentswahlen, so die Meinung der meisten Wähler. Laut einer Umfrage des ungarischen Think Tanks Nézőpont Institute sind 61 Prozent aller ungarischen Wähler und fast 40 Prozent der Wähler der Tisza-Partei der Meinung, dass vorgezogene Wahlen nicht erforderlich sind.
Diese Umfrage, die Anfang Januar durchgeführt wurde, zeigt, dass die Forderung des Tisza-Parteivorsitzenden Péter Magyar nach vorgezogenen Parlamentswahlen nicht auf breite Zustimmung stößt. 61 Prozent der aktiven Wähler sind der Meinung, dass sie auf die regulären Wahlen im Jahr 2026 warten sollten, während nur 33 Prozent für vorgezogene Wahlen plädieren.
Interessanterweise ist der Anteil derjenigen, die die Forderung des Parteivorsitzenden unterstützen, im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Tisza-Partei, gegründet im Jahr 2024 von Péter Magyar, hat bei städtischen Ungarn an Popularität gewonnen. Magyar hatte in seiner Neujahrsansprache vorgezogene Neuwahlen gefordert und die Fidesz-Regierung kritisiert.
Das Nézőpont Institute betonte, dass 40 Prozent der Tisza-Wähler nicht glauben, dass ihre Partei bei vorgezogenen Wahlen siegen würde. Daher sprechen sie sich gegen solche Wahlen aus. Die Meinungsumfrage zeigt auch, dass eine beträchtliche Anzahl von Tisza-Wählern die Forderung von Péter Magyar ablehnen.
Die Zahlen verdeutlichen, dass die Forderung nach vorgezogenen Wahlen in Ungarn kein breites Echo bei den Wählern findet. Trotzdem bleibt es ein interessantes Thema in der politischen Landschaft des Landes.






