Ungarn

Ungarn gewährt polnischem Politiker Asyl

Ungarn gewährt politisches Asyl dem ehemaligen stellvertretenden Justizminister Polens, Marcin Romanowski

In einer unerwarteten Entwicklung gewährten die ungarischen Behörden gestern politisches Asyl dem ehemaligen stellvertretenden Justizminister Polens, Marcin Romanowski. Dieser Schritt wurde von Gergely Gulyás, dem Minister für das Amt des Premierministers, in einem Interview mit Mandiner bekannt gegeben.

Gulyás erklärte, dass die Frage der Rechtsstaatlichkeit in den letzten Jahren häufig diskutiert wurde, insbesondere in Bezug auf Ungarn. Er betonte, dass die Kategorie der Rechtsstaatlichkeit nicht als „Geisel genommen“ werden sollte und nicht als politische Waffe dienen sollte, wie von Liberalen in Europa praktiziert.

Die Regierung in Polen habe in den letzten Monaten Anlass zur Sorge gegeben, insbesondere aufgrund des Vorgehens der Tusk-Regierung. Gulyás warf der polnischen Regierung vor, gegen die Entscheidungen des Verfassungsgerichts zu verstoßen und Instrumente des Strafrechts gegen politische Rivalen einzusetzen. Dies habe zur Missachtung von Immunität und Begnadigungen des Präsidenten geführt.

Marcin Romanowski, der stellvertretende Justizminister im vorherigen polnischen Kabinett, sei nach Ungarn gekommen und habe dort politisches Asyl beantragt. Dieser Antrag wurde gemäß ungarischem und EU-Recht gewährt, da es konkrete Beweise für einen Mangel an ordnungsgemäßem Verfahren in seinem Fall gab. Romanowski wurde im Sommer trotz seiner Immunität als Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats verhaftet, was als rechtswidrig bestätigt wurde.

Sein Anwalt, Bartosz Lewandowski, betonte in einem Statement, dass Romanowski politisches Asyl beantragt habe, um politischer Repression in Polen zu entgehen. Dies sei der erste Fall, in dem einem polnischen Politiker nach 1989 internationaler Schutz gewährt wurde.

Polens Premierminister Donald Tusk warnte Budapest vor „seltsamen Entscheidungen“, die gegen europäisches Recht verstoßen könnten, wie die Gewährung von politischem Asyl oder die Missachtung des Europäischen Haftbefehls. Viktor Orban wäre in einer prekären Lage, nicht Tusk, so die Warnung.

Die Entscheidung Ungarns, Marcin Romanowski politisches Asyl zu gewähren, zeigt die zunehmende Spannung in der politischen Landschaft zwischen Ungarn und Polen sowie zwischen den liberalen und konservativen Parteien in Europa.

ACM Cyprus

Esta Construction

Pools Plus Cyprus

Diese Nachricht wurde dieser Quelle entnommen und von künstlicher Intelligenz umgeschrieben.

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"