
Ungarische Initiative: 19. Mai Welt-Fairplay-Tag der UNO

Die UN-Generalversammlung hat in den frühen Morgenstunden der vergangenen Nacht eine von Ungarn initiierte Resolution einstimmig verabschiedet, mit der der 19. Mai zum Welt-Fairplay-Tag erklärt wird, wie Außen- und Handelsminister Péter Szijjártó auf seiner Facebook-Seite bekannt gab.
„Der heutige Tag begann mit einem großen ungarischen Erfolg in New York, und das im Jahr der Olympischen Spiele!“, schrieb Szijjártó.
Laut dem Minister haben sich schließlich 92 Mitgliedstaaten als Mitverfasser der von Ungarn vorgeschlagenen Resolution angeschlossen. Das bedeutet, dass nicht nur 92 UN-Mitgliedstaaten die ungarische Initiative unterstützen, sondern dass auch 92 Länder eine symbolische Verpflichtung eingehen, indem sie der Resolution ihren Namen hinzufügen und damit ihre volle Zustimmung zur Initiative signalisieren.
„Aus den von Ungarn geführten Verhandlungen entstand eine globale Koalition, die von China, den USA, Deutschland, Südkorea, Indonesien, Argentinien und den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützt wird“, so Szijjártó.
Der Minister betonte, dass durch diese Koalition ein Ansatz durchgesetzt wurde, der den Sportsgeist und die darin repräsentierten Werte stärkt, wie die Einhaltung der Regeln, Respekt vor dem Gegner und Vorgehen gegen Gewalt und Doping.
Es sei keine Übertreibung zu sagen, dass dies das größte globale Bekenntnis für die Unabhängigkeit des Sports und gegen eine erneute Blockade der Welt sei – so Szijjártó.
Der 19. Mai wird ab sofort als Welt-Fairplay-Tag gefeiert, wie der Minister abschließend verkündete.
Fairplay ist ein Konzept, das grundlegende Werte im Sport und in der Freizeitgestaltung fördert, darunter die Einhaltung von Regeln, Integrität, Fairness und Respekt für Gegner, Mitspieler, Schiedsrichter und Fans. Mit diesen Werten gedeiht der Wettbewerbsgeist durch ehrliche Rivalität, höfliche Beziehungen und würdevolle Akzeptanz der Ergebnisse.






