
Ukraine-Russland-Kriegsdenkmal in Budapest geplant

Der neue Botschafter der Ukraine in Budapest, Sándor Fegyir, traf sich mit der Bürgermeisterin des 12. Bezirks Budapest, Gergly Kovács, um die Möglichkeit zu diskutieren, das erste Ukraine-Russland-Kriegsdenkmal außerhalb der Ukraine im Bezirk zu errichten.
Laut einem Facebook-Beitrag von Herrn Kovács kam Fegyir mit Stadtrat István Balog im Büro des Bürgermeisters an. Sie sprachen über die Idee, ein Denkmal zur Erinnerung an die transkarpaten ungarischen und ukrainischen Opfer des Krieges zu errichten. Die Verhandlungen über das Denkmal haben begonnen, und weitere Informationen sollen später folgen.
Zusätzlich zu den Denkmalplänen haben sie auch darüber gesprochen, kostenlose Sommerferien für Kinder aus Transkarpaten und Ostukraine in den Jugendlagern der Regierung anzubieten. Die Zusammenarbeit mit der ukrainischen Botschaft soll fortgesetzt werden.
Sándor Fegyir, auch bekannt als „Professor der Gräben“, ist ein ukrainisch-ungarischer Philosoph, Soziologe, Pädagoge und Tourismus-Experte. Er hat eine beeindruckende akademische Laufbahn und ist seit 2020 Mitglied des Transkarpaten-Regionalrates.
Nachdem er sich während der Invasion Russlands in der Ukraine als Freiwilliger gemeldet hatte, diente er in der 101. Kárpátalja-Brigade. Sein Spitzname als „Professor der Gräben“ rührt von seinem Einsatz und seiner Lehrtätigkeit von der Front her.
Präsident Zelensky ernannte Fegyir im März 2023 zum Botschafter, der erst im August offiziell bestätigt wurde. Er konnte sein Amt jedoch erst im Februar 2025 antreten und kam an einem symbolischen Tag in Budapest an.
Die Pläne für das Ukraine-Russland-Kriegsdenkmal außerhalb der Ukraine und die Zusammenarbeit mit der ungarischen Regierung sind ein bedeutender Schritt für die Erinnerung an die Opfer und die Stärkung der Beziehungen zwischen den Ländern.






