Ungarn

Überraschender Rückgang der Inflationsrate versetzt Analysten in Staunen

Trotz der Erwartungen der Analysten, die Inflation werde stagnieren, kam es im Juni in Ungarn zu einem überraschenden Rückgang der monetären Deflation, nachdem die Inflation zuvor zwei Monate lang gestiegen war, berichtet Weltwirtschaft.

Diese unerwartete Entwicklung war teilweise auf einen Preisrückgang bei mehreren Produkten zurückzuführen, der die erheblichen Kraftstoffpreiserhöhungen im Laufe des Monats ausglich. Laut dem ungarischen Zentralamt für Statistik (KSH) lagen die Verbraucherpreise im Juni im Jahresvergleich durchschnittlich um 3,7 Prozent höher, im Vergleich zum Mai gab es keine Veränderung. Insbesondere die Lebensmittelpreise sanken um 0,3 Prozent.

Analysten im Interview mit Weltwirtschaft hatten mit einer jährlichen Inflation von 4% gerechnet, mit einem monatlichen Anstieg von 0,2%. Die heutigen Daten stellen eine deutliche Abweichung von diesen Prognosen dar und deuten nach zwei aufeinanderfolgenden Monaten auf einen rückläufigen Inflationstrend hin.

Dies erhöht auch die Wahrscheinlichkeit, dass die durchschnittliche jährliche Inflationsrate bei etwa 4 % bleibt.

Die Inflation hatte im März mit 3,6 % ihren Tiefpunkt erreicht, näherte sich seitdem aber allmählich dem oberen Ende des Zielbereichs der ungarischen Nationalbank. Diese Beschleunigung wurde durch wiederholte Kraftstoffpreiserhöhungen verschärft, die im April aufgrund eines Regierungsstreits mit den Kraftstoffhändlern begannen und bis Juni anhielten. Dieser Aspekt bleibt in den Daten des letzten Monats rätselhaft; während die Benzin- und Dieselpreise am 1. Juni durchschnittlich 600 bzw. 603 HUF betrugen, stiegen sie bis zum Monatsende auf 613 bzw. 629 HUF.

Dennoch treiben die Dienstleistungen, die beständig um fast 10% verteuert werden, die Preisdynamik zunehmend an. Gleichzeitig steigen die Lebensmittelpreise inzwischen in kontrolliertem Tempo, was entscheidend ist, um die Zurückhaltung der Verbraucher zu verringern – eine anhaltende Herausforderung für die Wirtschaftspolitik, obwohl die Reallöhne seit fast einem Jahr steigen.

Das Verbrauchervertrauen bleibt aufgrund der schwankenden Kraftstoffpreise fragil.

Die niedrige Inflation wirkte sich positiv auf die Volkswirtschaft aus und steigerte seit September die Reallöhne sowie das Verbrauchervertrauen. Dies hat zu einem Anstieg der Einzelhandelsumsätze und des Reiseverkehrs geführt und spiegelt das wachsende Vertrauen der Haushalte und die zunehmende Kreditvergabe wider.

Insgesamt spiegelt die Wirtschaftsleistung des Landes mit einem jährlichen BIP-Wachstum von 1,7 % im ersten Quartal 2024 die Wirksamkeit dieser Maßnahmen angesichts niedriger Inflation und gestiegener Binnennachfrage wider.

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