
Tsam – Der göttliche Tanz

Die Ausstellung „Menschen und ihre Welt: Tsam – Der Tanz der Götter“ im River City Bangkok präsentierte eine faszinierende Sammlung von Werken des renommierten Fotografen Jatenipat Ketpradit, auch bekannt als JKboy, sowie Stücke aus dem Mongolian Mask Museum. Die Ausstellung lief vom 24. Oktober 2023 bis 5. Dezember 2023 und bot den Besuchern einen einzigartigen Einblick in die mongolische Kunst und Kultur.
Ketpradit beschreibt das „Menschen und ihre Welt“ Projekt als Medium zur Präsentation interessanter Kulturen aus der ganzen Welt. In der Vergangenheit hat er bereits mit verschiedenen Menschengruppen wie den Mentawai in Indonesien und den Suri in Äthiopien zusammengearbeitet. Dieses Mal reiste er nach Mongolei, um den faszinierenden Tanz der Götter, genannt Tsam, zu erforschen. Mit seinem unverkennbaren fotografischen Stil gelang es ihm, die Schönheit und Erhabenheit dieses kulturellen Erbes einzufangen.
Die Ausstellung umfasste auch Videos, die den Tanz erforschten, sowie Erwägungsgründe zum Tsam. Zu den Höhepunkten gehörten Fotografien des Tsam-Tanzes in traditionellen Jurten und Tempelanlagen sowie die atemberaubende mongolische Landschaft als Hintergrund. Das Ergebnis war ein faszinierender Einblick in eine Facette der mongolischen Kunst und Kultur, die in der Welt der zeitgenössischen Kunst oft übersehen wird.
Das Kloster Amarbayasgalant, das Ketpradit während seiner Reisen besuchte, wird auch als „Kloster des Friedens“ bezeichnet. Es ist eines der drei größten Klöster der Mongolei und befindet sich im Oven-Tal im Norden des Landes. Das Kloster wurde zwischen 1727 und 1737 erbaut und ist dem prominenten buddhistischen Führer Zanabazar gewidmet, dessen mumifizierter Körper auf dem Gelände ruht. Die Ausstellung bot den Besuchern somit nicht nur Einblicke in die Kunst und Kultur, sondern auch in die religiöse und spirituelle Bedeutung des Tsam-Tanzes und des Klosters Amarbayasgalant.






