
Tränen und Triumph: Orbáns Friedensmarsch in Budapest – FOTOGALERIE, VIDEO

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán plant, seine Anhänger zu einer großen Kundgebung in Budapest zu mobilisieren und sein Programm für die letzten acht Tage des Wahlkampfs zur Europawahl 2024 bekannt zu geben. Bei dieser Tür-zu-Tür-Kampagne sollen die Anhänger mit jedem Fidesz-Sympathisanten in Kontakt treten, um den größten Sieg in Europa zu erringen. Doch wird er erfolgreich sein?
Péter Ungar, der Ex-Mann der ehemaligen Justizministerin Judit Varga, spricht regelmäßig zu Tausenden von Menschen in kleinen Dörfern auf seiner Wahlkampftour. Sein Terminkalender wird im Voraus veröffentlicht, sodass sich seine Anhänger (oder Gegner) auf die Ereignisse vorbereiten können. Ministerpräsident Orbán hingegen taucht unerwartet in verschiedenen Siedlungen auf, um lokale Machthaber bei den kommenden Kommunalwahlen zu unterstützen und Unterstützung für die regierende Fidesz-KDNP-Koalition zu gewinnen.
Am vergangenen Wochenende trafen die beiden unterschiedlichen Strategien in Budapest aufeinander. Ein Friedensmarsch, organisiert von der Bürgerunion (CÖF) und ihrer Stiftung CÖKA, fand statt und die geschätzte Teilnehmerzahl wurde von regierungsnahen Medien auf Hunderttausende Menschen geschätzt.
Die Teilnehmer des Friedensmarsches kamen hinter dem „NO WAR“-Banner zusammen, während prominente Persönlichkeiten, Politiker und Journalisten die Spitze der Prozession bildeten. Die Nationalhymne wurde gesungen und patriotische Lieder wurden skandiert, während Schilder mit politischen Botschaften und Slogans getragen wurden.
Ministerpräsident Orbán plant, bis zu den Wahlen am 9. Juni all seine Anhänger zu mobilisieren, um eine große Mehrheit bei den Wahlen zu gewinnen. Interessanterweise vergoss er nach einem Auftritt auf der Bühne Tränen der Rührung, wahrscheinlich aufgrund der bedingungslosen Liebe seiner Anhänger.
Die Mobilisierung der Anhänger könnte der Schlüssel zum Erfolg sein. Orbán hofft darauf, seine Wählerbasis zu stärken und den Sieg für die Fidesz-KDNP-Koalition zu sichern. Nun bleibt abzuwarten, wie sich die politische Landschaft in den nächsten Wochen entwickeln wird.






