
Tisza-Partei fordert Rücktritt der ungarischen Gesundheitssekretärin wegen Propagandaausgaben in der Krise

Kritik an Ungarns Gesundheitssektor: Tisza Partei fordert Reformen
Der Gesundheitssprecher der Oppositionspartei Tisza hat den Staatssekretär für Gesundheit aufgefordert, ein Reformprogramm für Ungarns Gesundheitssektor zu skizzieren, das über „Propaganda“ hinausgeht.
András Kulja, der auch Tiszas Sprecher für Gesundheit ist, äußerte sich am Montag in einem Facebook-Beitrag besorgt über den Zustand vieler Gesundheitseinrichtungen, die dringend renovierungsbedürftig seien. Er kritisierte die Regierung dafür, in diesem Jahr über 3 Milliarden Forinten für Feuerwerkskörper auszugeben, während 1.500 Milliarden Forint an chinesische Batteriefabriken überwiesen wurden, die sich aus dem Land zurückziehen.
Kulja warf dem Staatssekretär für Gesundheit, Péter Takács, vor, „mehrere hunderttausend Forints pro Tag“ für „Propaganda“-Videos auszugeben, um ein positives Bild der ungarischen Gesundheitsversorgung zu vermitteln. Er forderte, dass Takács stattdessen klarlegen sollte, wie die Regierung den Mangel an Krankenschwestern und Ärzten beheben und die Grundversorgung für die Bevölkerung sicherstellen will.
Darüber hinaus wies Kulja darauf hin, dass der Außenminister und seine Familie teure Lautsprecher im Wert von 3 Millionen Forint besitzen, während die Frau des Kabinettschefs mit Kleidung und Schmuck im Wert von Millionen gesehen wurde. Er äußerte auch den Verdacht, dass der Sohn des ehemaligen Zentralbankchefs 600 Milliarden Forinten der Nationalbank von Ungarn ungestraft gestohlen habe.
In Anbetracht dieser Umstände forderte Kulja den Rücktritt des Staatssekretärs und betonte, dass eine Person, die wirklich mit dem Gesundheitswesen vertraut ist, seine Position übernehmen sollte.
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