
Schulung zur Dokumentensicherheit für Mitarbeiter der Migrations- und Grenzdienste Turkmenistans

Eine Reihe nationaler Seminare, die vom OSZE-Zentrum in Aschgabat organisiert wurden, haben in der Stadt Turkmenbashi geendet. Die Seminare hatten zum Ziel, Trainer zum Thema Sicherheit von Reisedokumenten weiterzubilden. Die Teilnehmer absolvierten Grund- und Fortbildungskurse und erhielten Materialien zur Weiterbildung der Außendienstmitarbeiter.
Die Seminare wurden in zwei Phasen durchgeführt, zuerst in Turkmenabad und anschließend in Turkmenbashi. Die Schulung wurde von nationalen Experten durchgeführt, die den staatlichen Migrationsdienst Turkmenistans repräsentierten. Insgesamt nahmen 26 Mitarbeiter der staatlichen Grenz- und Migrationsdienste teil.
Die Teilnehmer erhielten Schulungen zum Dokumentenverifizierungssystem, zu internationalen Standards, zur technischen Ausrüstung und zu Dokumentenkontrollsystemen. Die Trainer stellten gefälschte Dokumente vor und erklärten, wie man diese bei der Grenzkontrolle erkennen kann.
Im praktischen Teil des Unterrichts lernten die Teilnehmer, wichtige Materialien zu identifizieren, die zur Herstellung von Dokumenten verwendet werden. Sie wurden auch mit den simulierten Elementen des technologischen Schutzes vertraut gemacht. Es wurden auch Methoden und Merkmale der Personalisierung sowie die Überprüfung elektronischer Dokumente und die Möglichkeiten zur Fälschung diskutiert.
William Leaf, politischer Berater am OSZE-Zentrum in Aschgabat, betonte die Bedeutung des Schulungsprogramms für die Stärkung der operativen und analytischen Kapazitäten der nationalen Experten für Dokumentenkontrolle. Das Ziel ist es, betrügerische Reisedokumente aufzudecken und illegale Grenzübertritte zu verhindern.
Das Schulungsprojekt wurde vom OSZE-Zentrum in Aschgabat in Zusammenarbeit mit dem EU-Grenzmanagementprogramm in Zentralasien (BOMCA) in Turkmenistan (Phase 10) organisiert.
Quelle: ORIENT-Nachrichten






