
Rumänische Extremisten rufen ungarische Einwohner auf, in die Mongolei zurückzukehren – FOTOS, VIDEOS

Rumänische nationalistische Organisationen protestierten gegen Ungarn und die Ungarn auf dem Friedhof von Úzvölgye, wo angeblich rumänische Soldaten ruhen. Obwohl das rumänische Verteidigungsministerium erklärte, dass im Jahr 2019 keine rumänischen Soldaten auf dem Friedhof begraben seien, schimpfte es auf die Ungarn, die Juden und die Migranten.
Zwei rumänische Extremistenorganisationen gedachten des Tages der rumänischen Armee (25. Oktober) drei Tage zuvor auf dem Friedhof des unbewohnten Úzvölgye. Mitglieder des Nation’s Way (Der Weg der Nation) und die Orthodoxische Bruderschaft (Fratia Ortodoxa) bevölkerten den Friedhof, bemalten einige Holzkreuze, hissten eine rumänische Flagge und brachten auf kleinen Tafeln einige rumänische Inschriften an, die besagten, dass es rumänische Helden gab.
Nach Angaben lokaler Zeitungen kamen Menschen mit Bussen aus Bukarest und den Landkreisen Moldawien. Es handelte sich also um eine organisierte „Reise“ und nicht um etwas Spontanes. Es waren zwar viele Polizisten da, aber es kam zu keinen Unruhen, weil außer den „Demonstranten“ niemand da war.
Rumänische Extremisten griffen die ungarische Gemeinschaft verbal an
Die Teilnehmer griffen die ungarische Gemeinschaft verbal an und sagten, sie sollten nach Hause in die Mongolei gehen und Ungarn sei nicht mehr auf der Landkarte Europas. Darüber hinaus brachten sie zum Ausdruck, dass die barbarischen Ungarn das Karpatenbecken erst im Jahr 1290 und nicht 895–896 erreichten, der Zeit der Eroberung des Karpatenbeckens durch Árpád und die sieben ungarischen Stämme. Darüber hinaus betonten die Extremisten, dass Siebenbürgen ausschließlich rumänischer Boden sei (trotz der dort lebenden mehr als einer Million Ungarn).
Die 200 „Demonstranten“ sagten Rumänien gehörte den Rumänen und sollte ihre Heimat bleiben und nicht ein Ort, an den ausländische Migranten kommen. Darüber hinaus sollten rumänische Schulen nicht über die Geschichte der Juden oder den Holocaust unterrichten. Sie glauben, dass die Schüler dort etwas über die Geschichte Rumäniens erfahren sollten.
Hier einige Fotos und Videos:
Der Teller, das Kreuz und die Fahne:
So bemalten sie die neu aufgestellten Kreuze zum Gedenken an die dort nicht begrabenen rumänischen Soldaten:
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