Ungarn

Präsident Erdogan kritisiert Boykott von Ungarns EU-Ratspräsidentschaft

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan äußerte sich anlässlich des 50. Jahrestages der Friedensmission auf Zypern zu verschiedenen Themen, darunter auch die Bemühungen der EU-Staats- und Regierungschefs, Ungarn davon abzuhalten, die EU-Ratspräsidentschaft zu übernehmen.

Laut Index schlug Präsident Erdoğan vor, dass die Türkei geduldig bleiben und die Entwicklungen beobachten solle. Er betonte die unerschütterliche Unterstützung der Türkei für die türkischen Zyprioten und erklärte: „Die Sache der türkischen Zyprioten ist eine gemeinsame Sache von 85 Millionen Menschen. Sie sind ebenso ein Teil des Festlands wie die Festlandbewohner und sie sind keineswegs eine Minderheit.“

Während seiner Rede in Nikosia diskutierte Herr Erdoğan die Beziehungen der Türkei zu Griechenland, den israelisch-palästinensischen Konflikt und den Kampf gegen den Terrorismus.

Er kritisierte die US-Unterstützung für Israel und erwähnte seine Gespräche mit US-Präsident Donald Trump nach einem Attentat. Auf die Frage nach den möglichen Auswirkungen der bevorstehenden US-Präsidentschaftswahlen auf die türkisch-amerikanischen Beziehungen vermied das türkische Staatsoberhaupt eine ausführliche Antwort. Er betonte, dass Viktor Orbán wegen seiner Treffen mit Präsident Trump beim NATO-Gipfel und seiner Besuche in Moskau und Peking in die Kritik geraten sei. Recep Tayyip Erdoğan merkte an, dass die EU-Staats- und Regierungschefs derzeit darüber nachdenken, „wie wir Ungarn aus der EU-Ratspräsidentschaft entfernen können“.

Der Politiker betonte erneut, wie wichtig Geduld für die Türkei sei: „Die Türkei muss jetzt Geduld haben und abwarten, was passiert“, und bekräftigte zugleich das Bekenntnis des Landes zur Demokratie.

Die Friedensinitiative von Ministerpräsident Viktor Orbán ist unter den EU-Staats- und Regierungschefs umstritten und man distanzierte sich davon.

Nach seiner Reise nach Kiew stellten mehrere Staats- und Regierungschefs klar, dass Orbán nicht als EU-Gesandter fungierte, da ihm das Mandat für eine solche Rolle fehlte. In einem Brief an die EU-Staats- und Regierungschefs berichtete der ungarische Ministerpräsident, dass weder die Ukraine noch Russland an Verhandlungen interessiert seien. Sie wollten stattdessen ihre Positionen für künftige Gespräche verbessern und einen eventuellen Waffenstillstand oder Friedensgespräche erwarten.

Nach Viktor Orbáns Besuch in Moskau übten der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und andere führende Politiker Kritik an ihm. Der ukrainische Außenpolitikexperte Alexander Hara meinte, Orbáns Mission sei von seinen eigenen wirtschaftlichen und politischen Motiven getrieben gewesen.

Die Debatte über Ungarns Eignung für die rotierende EU-Ratspräsidentschaft begann bereits vor Viktor Orbáns Amtszeit.

Vertreter der Europäischen Kommission hatten zu einem Boykott Ungarns aufgerufen, was zur Absage eines im August in Budapest stattfindenden Außengipfels führte. Zudem laufen Diskussionen über die Aussetzung des Stimmrechts Budapests.

Verwandter Artikel: Viktor Orbán führt im Rahmen seiner Friedensmission Gespräche mit dem türkischen Präsidenten

Über Index; Ausgewähltes Bild: MTI / Pressebüro des Premierministers / Benko Vivien Cher

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