Ungarn

Orbáns Kabinett baut riesiges Flüchtlingslager an der ungarisch-österreichischen Grenze: Enthüllt

Die ungarische Regierung plant ein neues Flüchtlingslager in Vitnyéd

Was hat die ungarische Regierung vor? Diese Frage ist in Vitnyéd – einem Dorf mit 1.440 Einwohnern (Stand 2023) – in aller Munde. In geschlossenen Facebook-Gruppen, auf der Straße und in den örtlichen Restaurants und Kneipen wird darüber diskutiert. Viele der Dorfbewohner glauben, dass ihre Siedlung bereits dem Untergang geweiht ist. Der Bürgermeister behauptet, keine Einzelheiten zu kennen, aber die Einheimischen bestehen darauf, dass das neue Flüchtlingslager mindestens 500 Menschen beherbergen wird. Und sie haben Angst vor dem, was das mit sich bringen könnte.

Die erste Frage wurde in einer privaten Facebook-Gruppe gestellt
Nyugat.hu, ein der Orbán-Regierung kritisches ungarisches Medienunternehmen, hat vor Ort über den Bau des neuesten großen Flüchtlingslagers Ungarns in Vitnyéd berichtet, einer kleinen Siedlung im Komitat Győr-Moson-Sopron nahe der österreichischen Grenze.

Sie berichteten, dass das Gebiet mit einem neuen Zaun umzäunt worden sei. Die vor Ort anwesenden Polizisten wollten die Fragen der Journalisten jedoch nicht beantworten.

Die Nachricht über ein neues Flüchtlingslager kam erst ein paar Tage zuvor ans Licht, als Kleines Land, eine Lokalzeitung, schrieb über die Einrichtung eines Lagers in einem ehemaligen Milchwirtschaftskolleg in einem Gebiet namens Csermajor. Spekulationen über das neue Lager begannen nach einem Beitrag in einer privaten Facebook-Gruppe ehemaliger Studenten. Der Bürgermeister des Dorfes versprach, den Fall zu untersuchen, und erklärte, die Lokalregierung sei von den staatlichen Behörden nicht über die Einrichtung eines Flüchtlingslagers informiert worden.

Der Bürgermeister löst sein Versprechen ein
Später informierte Bürgermeister Csaba Szalai die Bewohner in der offiziellen Facebook-Gruppe des Dorfes über den aktuellen Stand der Dinge. Er kündigte an, dass die ungarische Regierung auf dem Gelände ein Flüchtlingslager mit drei Gebäuden errichten werde. Auch die Küche der ehemaligen Schule werde renoviert und ein Zaun um die neue Einrichtung errichtet. Darüber hinaus bewachen die ungarischen Streitkräfte das Gelände, so dass nicht einmal der Bürgermeister Zutritt hat.

In seinem Beitrag erklärte er, dass Ungarn wegen der Nichteinhaltung der EU-Vorschriften zur Aufnahme von Migranten mit einer Geldstrafe von 200 Millionen Euro und einer täglichen Zuzahlung von 1 Million Euro rechnen müsse. Weitere Einzelheiten zur Entscheidung der Europäischen Kommission finden Sie hier HIER.

Ehemalige Schüler äußerten ihre Bestürzung über die Nachricht und beklagten, dass sie ihre jährlichen Klassentreffen nicht mehr in den alten Schulgebäuden abhalten könnten.

Eine Träne für Csermajor:
Das Kisalföld berichtete außerdem, dass ukrainische Flüchtlinge in Csermajor untergebracht worden seien.

Ein neues Flüchtlingslager in Csermajor
Nyugat.hu sprach mit Matild, einer Einheimischen, die in einem Haus in der Nähe von Csermajor lebt, über die Ukrainer und das geplante Flüchtlingslager. Sie äußerte ihre Unzufriedenheit und fügte hinzu, dass die dort zuvor untergebrachten ukrainischen Flüchtlinge mehrfach versucht hätten, sie auszurauben. Sie betonte ihre Angst vor Ausländern.

Nyugat.hu berichtete, dass Polizisten alle Fahrzeuge anhielten, die die Anlage befuhren, aber es gab keine Schilder, die auf den Zweck der Arbeiten hinwiesen. Die Journalisten versuchten, mit dem Bürgermeister des Dorfes zu sprechen, aber Herr Szántai sagte, er könne keinen Kommentar abgeben. Er erwähnte lediglich, dass Csermajor in Staatsbesitz sei, sodass die lokale Regierung dort keine Zuständigkeit habe.

Die Einrichtung des Flüchtlingslagers erscheint merkwürdig, insbesondere angesichts der jüngsten Rede von Ministerpräsident Orbán in Kötcse, in der er betonte, Ungarn werde keine Flüchtlinge aufnehmen. Was hat sich also geändert? Weder das Innenministerium noch die Polizei antworteten auf die Anfragen von Nyugat.hu.

Die Einheimischen sind verängstigt und verzweifelt
Journalisten sprachen mit Einheimischen, die verzweifelt nach weiteren Informationen über das neue Flüchtlingslager suchten. Viele befürchteten, dass die Ankunft zahlreicher Flüchtlinge eine Katastrophe für das Dorf bedeuten würde. Sie befürchteten, dass die Immobilienpreise in den Keller gehen würden und es ihnen unmöglich machen würde, Vitnyéd zu verlassen. Andere äußerten ihre Sorge um ihre Familien, Kinder und Häuser.

Freies Europa veröffentlicht eine Karte des neuen Lagers, die Sie am Ende DIESES Artikels finden.

Sie können sich auch ein Video zu diesem Thema ansehen HIER.

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Ausgewähltes Bild: Illustration

Orbán in Kötcse. Foto: Facebook / Viktor Orbán

Die ungarische Regierung plant also ein neues Flüchtlingslager in Vitnyéd, doch die Bewohner und lokalen Behörden sind besorgt über die Auswirkungen, die dies auf ihr Dorf haben wird. Angst, Unzufriedenheit und Verwirrung herrschen in der kleinen Siedlung, während die Pläne der Regierung weiterhin undurchsichtig sind.

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Diese Nachricht wurde dieser Quelle entnommen und von künstlicher Intelligenz umgeschrieben.

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