Ungarn

Orbán: Europa bricht zusammen, Asien wird Zentrum der Welt

Die europäische Politik sei „zusammengebrochen“, sagte Ministerpräsident Viktor Orbán am Samstag in seiner Ansprache an der Balvanyos-Sommeruniversität in Baile Tusnad, Rumänien, und argumentierte, Europa habe den Schutz seiner eigenen Interessen aufgegeben.

„Europa folgt derzeit bedingungslos der Politik der US-Demokraten, selbst auf den Preis der Selbstzerstörung“, sagte Orbán und fügte hinzu, dass die gegen Russland verhängten Sanktionen den europäischen Interessen schadeten, die Energiepreise erhöhten und die europäische Wirtschaft unwettbewerbsfähig machten.

Orbán erklärte, dass das europäische Mächtesystem bisher auf einer „Achse Paris-Berlin“ beruht habe. Diese existiere jedoch nicht mehr oder sei zumindest im Vergleich zum „neuen Machtzentrum“ aus London, Warschau, Kiew sowie den baltischen und skandinavischen Staaten „bedeutend und vermeidbar geworden“.

Er fügte hinzu, dass die Idee, die Achse Paris-Berlin zu ersetzen, kein neuer Gedanke sei, sondern ein „alter polnischer Plan“, Polen zum wichtigsten amerikanischen Stützpunkt auf dem Kontinent zu machen. Dies könne laut Orbán nur durch den aktuellen Krieg Wirklichkeit werden.

Orbán betonte, dass Asien im neuen globalen System im Zentrum der Welt stehen werde. Europa habe die Wahl, ob es ein Freilichtmuseum oder Teil des globalen Wettbewerbs sein wolle. Er machte deutlich, dass Veränderungen im Gange seien, wie sie in den vergangenen 500 Jahren nicht vorgekommen seien.

Der Premierminister hob hervor, dass Europa die Fähigkeit wiedererlangen müsse, Kapital anzuziehen und große Infrastrukturprojekte, insbesondere in Mitteleuropa, umzusetzen. Dazu gehöre auch ein europäisches Militärbündnis mit einer starken europäischen Rüstungsindustrie sowie die Autarkie in der Energieversorgung, für die die Atomkraft unverzichtbar sei. Dies alles müsse nach Ausarbeitung eines Nachkriegsabkommens mit Russland erreicht werden.

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