Ungarn

Offiziell: Gesetz zur Mini-Dubai Projekt Verabschiedung in Budapest

Das Parlament hat am Dienstag mit 134 Stimmen bei 43 Gegenstimmen und 6 Enthaltungen das Gesetz zum Wirtschaftskooperationsabkommen zwischen Ungarn und den Vereinigten Arabischen Emiraten verabschiedet. Die Zusammenarbeit umfasst ein Giga-Investitionsprojekt namens „Mini Dubai“ in Budapest.

Die Vereinbarung beinhaltet die Kooperation in den Bereichen Industrie, Handel, Investitionen, Tourismus, Logistik und verwandten Sektoren und hebt besonders die Immobilienentwicklung am Bahnhof Rákosrendező in Budapest hervor.

Im Rahmen des Abkommens hat sich die Regierung verpflichtet, das Gebiet an das mit dem Projekt beauftragte Unternehmen aus den VAE zu verkaufen und für die nötige Infrastruktur zu sorgen. Die Vereinigten Arabischen Emirate werden das Unternehmen wiederum dazu ermutigen, 5 Milliarden Euro in das Gebiet zu investieren, einschließlich des Baus eines Bahnhofs.

In Bezug auf das Gesetz äußerte sich David Vitézy, der Bürgermeisterkandidat der oppositionellen LMP für Budapest, kritisch. Er betonte, dass Budapest „bezahlbaren Wohnraum und hochwertige Grünflächen anstelle von neuen Einkaufszentren und Luxusvierteln“ benötige. Vitézy bemängelte, dass das Parlament 130 Hektar Land an arabische Investoren vergeben habe, ohne konkrete Bedingungen oder Erwartungen für das entstehende Viertel festzulegen.

Er führte weiter aus, dass die meisten notwendigen Investitionen im Transportwesen im Abkommen nicht abgesichert seien und teilweise aus Steuermitteln finanziert werden müssten.

Insgesamt scheint das Wirtschaftskooperationsabkommen zwischen Ungarn und den Vereinigten Arabischen Emiraten gemischte Reaktionen hervorzurufen, sowohl in der Regierung als auch bei der Opposition. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Projekt „Mini Dubai“ in Budapest entwickeln wird.

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