
Neue Animation enthüllt Aussehen von Buda während der türkischen Besatzung – VIDEO

Der Verein für historische Animation (Történelmi Animációs Egyesület) setzt sich dafür ein, Animationen des früheren Aussehens berühmter Orte zu erstellen. Aktuell planen sie die Nachbildung der Schönheit des Burgbergs während der türkischen Besatzung.
Mandiner hat den Präsidenten des Vereins, Tamás Baltavári, zu ihren Animationsprojekten befragt. Letztes Jahr drehte der Verein einen Animationsfilm über Pest während der türkischen Besatzung, nun ist Buda an der Reihe. Dabei sollen Einblicke in das Leben während dieser Zeit gegeben werden. Baltavári betont, dass die Rekonstruktion des verfallenden Gotik-Stils der Oberstadt und der Burg eine besondere Herausforderung darstellt.
Die Tatsache, dass nur wenige Überreste aus dem Mittelalter zu finden sind, macht das Projekt schwierig. Im Falle des Burgbergs jedoch, liefern Ruinen, Straßenverläufe und alte Beschreibungen genügend Anhaltspunkte für eine genauere Rekonstruktion. Dank Google Earth konnten die Mitglieder des Vereins präzise Details platzieren.
Das langfristige Ziel des Vereins ist es, die Hauptstadt in jeder bedeutenden Epoche nachzubilden. Der nächste Schritt ist die Wiederbelebung des Aquincum der Römerzeit.
Pest und Buda waren während der türkischen Besatzung von unterschiedlicher Architektur geprägt. Pests Bedeutung lag in seiner Rolle als Brückenkopf an der Donau, Buda hingegen war stärker befestigt. Die animierten Rekonstruktionen sollen nicht nur die Architektur darstellen, sondern auch die Atmosphäre der Zeit einfangen.
Es ist das Ziel, realistische und zeitgenössische Umgebungen zu schaffen und dabei historische Details hervorzuheben. Durch die Darstellung von versteckten Kuriositäten und kulturellen Aspekten wird in den Animationen eine Fülle an historischer Geschichte vermittelt.






