
Mongolischer Präsident reist nach Frankreich für Uranabbau-Gespräche

Mongolischer Präsident besucht Frankreich zur Unterzeichnung von Verträgen über Energie und Telekommunikation
Der mongolische Präsident U. Khurelsukh hat am Dienstag (10. Oktober) einen offiziellen Besuch in Frankreich begonnen, um über den Uranabbau zu sprechen und Verträge über Energie und Telekommunikation zu unterzeichnen. Dies wurde von der mongolischen Regierung in einer Erklärung bekannt gegeben. Der Besuch des Präsidenten wird voraussichtlich bis Samstag dauern und folgt auf den Besuch des französischen Präsidenten Emmanuel Macron in der Mongolei im Mai. Bei diesem Besuch hatten beide Länder vereinbart, ihre Beziehungen auszubauen.
Während seines Aufenthalts in Frankreich werden auch Gespräche über die reichen Uranvorkommen der Mongolei geführt. Der französische Atomkonzern Orano plant, diese im Rahmen eines Abkommens, das noch von Ulaanbaatar genehmigt werden muss, zu erschließen. Ein französischer Beamter sagte im Juni gegenüber AFP, dass das Projekt auf über eine Milliarde Euro geschätzt wird und eine erhebliche Menge an Uran abbauen soll, um die strategische Autonomie Frankreichs zu stärken.
Die beiden Präsidenten werden während des Treffens Vereinbarungen unterzeichnen. Zusätzlich findet am Donnerstag im Elysee-Palast ein Staatsessen für etwa 100 Gäste statt, wie die französische Präsidentschaft in einer Erklärung bekanntgab.
Der Besuch des mongolischen Staatsoberhaupts wird ebenfalls kulturelle Aspekte beinhalten. Präsident U. Khurelsukh wird im Geschichtsmuseum von Nantes eine Ausstellung über den Gründungsführer seines Landes, Dschingis Khan, eröffnen, wie seine Regierung mitteilte.






