
Minister betont Ungarns Standpunkt zur „souveränen, patriotischen und friedensfördernden Politik“

Ungarn und die Schweiz stärken bilaterale Zusammenarbeit
Der ungarische Außen- und Handelsminister Péter Szijjártó betonte am Donnerstag in Budapest die Bedeutung der engen Zusammenarbeit zwischen Ungarn und der Schweiz. Bei einer Pressekonferenz mit seinem Schweizer Amtskollegen Ignazio Cassis hob er hervor, dass beide Länder großen Wert auf den Schutz der Souveränität, den Frieden und den Kampf gegen illegale Migration legen.
Szijjártó lobte die Schweiz für ihre Unterstützung und erklärte, dass Ungarn immer großen Respekt vor dem Nachbarland hatte. Besonders dankbar sei man für die Aufnahme ungarischer Flüchtlinge nach dem Ungarn-Aufstand von 1956. Zudem hob er die Souveränität und den Einsatz für den Frieden beider Länder hervor.
Der Minister kritisierte die Migrationspolitik der EU und betonte, dass Ungarn während seiner EU-Ratspräsidentschaft alles tun werde, um den illegalen Zuzug von Migranten zu stoppen. Er kritisierte auch die Einmischung in die souveräne Politik der Länder, die sich für Frieden und Souveränität einsetzen.
Szijjártó appellierte an die europäischen Bürger, bei den Europawahlen im Juni für friedensfreundliche Politiker zu stimmen und warnte vor einer Eskalation hin zu einem Weltkrieg.
Er lobte die Handelsbeziehungen zwischen Ungarn und der Schweiz, die im vergangenen Jahr über 2 Milliarden Euro betrugen. Zudem betonte er die Bedeutung offener Kommunikationskanäle und die Notwendigkeit einer Friedenskonferenz, an der alle Kriegsparteien teilnehmen sollten.
Die ungarische Regierung strebt den Abschluss eines institutionellen Rahmenabkommens zwischen der EU und der Schweiz während ihrer EU-Ratspräsidentschaft an. Szijjártó forderte zudem die Wiederaufnahme der Schweiz in die EU-Programme Horizon und Erasmus+.
Insgesamt zeigte sich der Minister optimistisch über die Zusammenarbeit zwischen Ungarn und der Schweiz und betonte die gemeinsamen Werte von Souveränität, Frieden und Zusammenhalt gegen illegale Migration.






