
Millionenprojekt beginnt im berühmten Schloss-Spa

Eine neue Baureihe im Wert von über 1 Milliarde Forint hat im Burgbad Gyula (Südostungarn) begonnen, wie CEO Miklós Kun bekannt gab. Die Investition ist Teil einer Entwicklungsreihe, für die die Ungarische Tourismusagentur zuvor 3,2 Milliarden Forint bereitgestellt hatte. Letztes Jahr wurde das neue „Wasserparadies“ für Kinder fertiggestellt und erhielt sogar eine Gold-Zertifizierung vom Ungarischen Verband der Schwimmbadbauer.
Im vergangenen Jahr wurden fast 940 Millionen Forint für die Renovierung des Hauptgebäudes, den Bau eines neuen Restaurants und Wellnessbereichs sowie für die Integration der Rheumatologieklinik ausgegeben. Ein geplantes Element, der Thermenpalast, passte jedoch nicht mehr ins Budget aufgrund von Preissteigerungen. Dennoch sind weitere Entwicklungen geplant, darunter die Renovierung des Reitgebäudes, des Hydrotherapiebereichs und des Gewichtsbades, die Erneuerung des Pflasters und die Schaffung eines neuen Wellnessbereichs.
Das historische Gebäude wird umgestaltet, mit Fußbodenheizung, neuen Sitzbänken und Duschen ausgestattet sowie die Beleuchtung erneuert. Die Arbeiten werden von der Futizo Kft. durchgeführt, wobei auch 320 Millionen Forint aus eigenen Mitteln des Kurortes beitragen werden.
CEO Miklós Kun äußerte die Vision, dass das Gyulaer Burgbad das beste im Land sein könnte, wenn die Pläne verwirklicht werden. Für dieses Jahr sind weitere Verbesserungen geplant, darunter der Umbau des Wasserrutschenbeckens, die sich jedoch noch in der Planungsphase befinden.
Vor der Pandemie verzeichnete das Burgbad jedes Jahr zwischen 620.000 und 630.000 Besucher, mit einem Anstieg während des letzten Sommers und der Weihnachtsferien im Januar. Der Besucherrekord von über 3.000 Gästen am 4. Januar 2025 zeigt die Beliebtheit des Kurortes. Mit den geplanten Entwicklungen wird das Gyulaer Burgbad weiterhin ein attraktives Ziel für Touristen und Einheimische sein.






