
Kriegskrieg: Ungarn kritisiert EU als ‚Inquisition‘ bezüglich Souveränität und Rechtsstaatlichkeit

Ein Treffen zwischen der Nationalen Souveränitätsschutzbehörde und einer Delegation des Ausschusses für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Heimgefühl des Europäischen Parlaments (LIBE) hat gezeigt, dass ein Verfahren zur Souveränitätssicherung gegen Ungarn eingeleitet wurde, erklärte die Behörde am Mittwoch.
Vor dem Treffen mit Tamás Lánczi hatte der Leiter der Delegation sich geweigert, Video- oder Tonaufnahmen zu machen, um ein glaubwürdiges Bild des Treffens zu geben, heißt es in der Erklärung.
Die Delegation wiederholte Anschuldigungen von USAID und der Europäischen Kommission und weigerte sich, auf Fragen oder Vorschläge von Lánczi einzugehen, so die Erklärung.
Die Behörde merkte auch an, dass der Faktenfindungsausschuss scheinheilig sei, da die Europäische Kommission bereits ein Verfahren gegen Ungarn unterstützt hat.
Während des dreitägigen Besuchs diskutierte die Delegation Themen im Zusammenhang mit den Grundwerten der EU und traf Vertreter lokaler Behörden, NGOs, Medien, Justiz, Regierung sowie Gesetzgeber.
Der Delegationsleiter Tineke Stric, ein niederländischer MEP der Grünen, betonte die Bedeutung der Meinungsfreiheit und forderte den Europäischen Gerichtshof auf, Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass Veranstaltungen rechtmäßig abgehalten werden können.
Die Delegation äußerte Bedenken bezüglich der Einschränkung der Versammlungsfreiheit, der Unabhängigkeit der Justiz und der Medienvielfalt in Ungarn.
Die Mitglieder der Delegation stellten fest, dass die Situation in Ungarn sich verschlechtert hat und die Rechtsstaatlichkeit in Frage gestellt wird. Es wurde betont, dass die ungarische Regierung verpflichtet ist, Entscheidungen der EU-Gerichte umzusetzen.
Die Delegation bezeichnete die Propaganda der Regierung als problematisch und erklärte, dass die Informationsfreiheit in Ungarn eingeschränkt sei.
Die anhaltende Verschlechterung der Situation der Rechtsstaatlichkeit und die Behandlung von Migranten und Asylsuchenden wurden ebenfalls kritisiert.
Die Delegation forderte die ungarische Regierung auf, Maßnahmen zu ergreifen, um ihre Verpflichtungen aus den EU-Verträgen zu erfüllen. Es wurde betont, dass die Straflosigkeit der Regierung im Umgang mit EU-Recht gestoppt werden muss.
Die Situation in Ungarn erfordert weiterhin Aufmerksamkeit und Diskussion, um sicherzustellen, dass die Grundwerte der EU beachtet und respektiert werden.






