
Japan und Mongolei planen unterzeichnung eines Verteidigungspakts

Die 79. Sitzung der UN-Generalversammlung (UNGA 79) wurde am Dienstag, dem 10. September 2024, eröffnet. Die hochrangige Generaldebatte beginnt am Dienstag, dem 24. September 2024, und endet am Montag, dem 30. September. Das Thema der Debatte lautet „Niemanden zurücklassen: Gemeinsam handeln für die Förderung von Frieden, nachhaltiger Entwicklung und Menschenwürde für heutige und zukünftige Generationen“.
Der Präsident der Mongolei, U. Khurelsukh, wird an der 79. Sitzung der UN-Generalversammlung teilnehmen und eine Rede über die Position seines Landes zu aktuellen Fragen der internationalen Beziehungen, den außenpolitischen Zielen und den Prioritäten der Regierung halten.
Im Rahmen der Generalversammlung haben sich der Premierminister Japans, Kishida Fumio, und der mongolische Präsident Ukhnaa Khurelsukh darauf verständigt, ein bilaterales Verteidigungsabkommen zu unterzeichnen. Beide betonten die Bedeutung einer freien und offenen internationalen Ordnung auf der Grundlage der Rechtsstaatlichkeit und stimmten darin überein, ihre Zusammenarbeit als strategische Partner zu stärken.
In Bezug auf Nordkorea bekräftigten sie ihre Zusammenarbeit, um das Land zur Einhaltung der UN-Sicherheitsratsresolutionen zu bewegen. Kishida lobte die Mongolei für ihre Unterstützung im Zusammenhang mit der Entführung japanischer Staatsbürger durch Nordkorea.
Rund 140 Staats- und Regierungschefs nehmen an der 79. Sitzung der UN-Generalversammlung teil. Der mongolische Präsident U. Khurelsukh nimmt bereits seit 2021 regelmäßig an der Generalversammlung teil.






