
FM warnt vor Eskalation des Krieges aufgrund erhöhter militärischer Unterstützung der EU für die Ukraine

Der ungarische Minister für auswärtige Angelegenheiten und Handel, Péter Szijjártó, kündigte am Montag in Luxemburg eine Reihe neuer Initiativen an, die von der Europäischen Kommission vorgeschlagen wurden und als „fanatisch und massiv pro-Krieg und pro-Ukraine“ bezeichnet wurden. Diese Initiativen sehen vor, mehr Geld, mehr Waffen und Militärberater in die Ukraine zu schicken.
Nach dem Treffen des EU-Außenministerrats gab der Minister auf einer Pressekonferenz bekannt, dass die EU plant, den Wert der militärischen Hilfe für die Ukraine in diesem Jahr auf 40 Milliarden Euro zu erhöhen. Als ersten Schritt soll die EU zwei Millionen Munitionsrunden im Wert von 5 Milliarden Euro schicken. Diese Finanzierung wird derzeit auf freiwilliger Basis gesammelt, da Ungarn zuvor sein Veto gegen einen obligatorischen Mechanismus eingelegt hat.
Szijjártó betonte, dass Ungarn nicht an der Mission zur Ausbildung ukrainischer Soldaten teilnehmen wird und darauf besteht, dass solche Trainingsprogramme nur außerhalb des ukrainischen Territoriums stattfinden können.
Des Weiteren kündigte der Minister an, dass die EU ihr 17. Sanktionspaket gegen Russland vorbereitet, das sehr massiv und robust sein soll. Es wird darüber diskutiert, Beschränkungen für den Einkauf russischer Energie und in der Nuklearindustrie zu verhängen.
Schließlich unterstrich Szijjártó, dass die ungarische Regierung unter starkem Druck steht, den Beitritt der Ukraine zur EU zu beschleunigen. Er betonte jedoch, dass nur das ungarische Volk über diese Angelegenheit entscheiden kann und kündigte die Durchführung einer öffentlichen Konsultation im April und Mai an.
Insgesamt bezeichnete der Minister die neuen Initiativen als fanatisch, massiv pro-Krieg und pro-Ukraine und warnte vor einer Eskalation des Konflikts.






