
EU-Alarm: Kommissar Serafin fordert konditionale Schwiegerelemente in Budgetverhandlungen

EU-Kommissar Serafin betont die Bedeutung des Rechtsstaatlichkeitsmechanismus
Piotr Serafin, der EU-Kommissar für Budget und Verwaltung, hat in einer Plenarsitzung des Europäischen Parlaments bekräftigt, dass der Konditionalitätsmechanismus der Europäischen Union im Rahmen des mehrjährigen Finanzrahmens (MFF) beibehalten werden sollte. Dieser Mechanismus sei entscheidend, um nationale Reformen zu unterstützen, die darauf abzielen, die Rechtsstaatlichkeit innerhalb der Mitgliedstaaten zu stärken.
In einer Debatte, die am späten Montag stattfand, äußerte Serafin, dass der Zugang zu EU-Finanzmitteln weiterhin an die Einhaltung der Rechtsstaatlichkeit durch die Mitgliedstaaten gebunden sein müsse. „Es darf keinen Zweifel daran geben, dass die finanziellen Interessen der EU geschützt werden müssen“, so der Kommissar.
Reaktionen aus Ungarn
András László, ein Abgeordneter der ungarischen Regierungspartei Fidesz, äußerte sich kritisch zur Haltung der EU gegenüber Ungarn. Er erklärte, die EU halte Mittel aufgrund der Weigerung der ungarischen Regierung zurück, in Bezug auf den Krieg in der Ukraine, illegale Migration und die „Geschlechtsideologie“ in der Ukraine zu handeln. László warf der EU vor, parten zu sein, und behauptete, dass „der Skandal um die NGO-Finanzierung Brüssel erreicht“ habe.
Er verwies auf einen Bericht des Europäischen Prüfungsbüros, der auf mangelnde Transparenz hinweist und kritisierte, dass die Definition von "Nichtregierungsorganisationen" (NGOs) unklar sei. Dabei sei es problematisch, dass die EU bestimmte Organisationen als NGOs anerkenne, während diese nicht den Willen der europäischen Wähler vertreten würden.
„Die größten Organisationen Ungarns, die sich als Zivilgesellschaft präsentieren, beziehen den Großteil ihrer finanzielle Mittel aus dem Ausland und nicht von ungarischen Bürgern“, so László weiter. Er forderte ein Ende der politischen Einflussnahme und Lobbyarbeit, die sich als zivilgesellschaftlich ausgibt.
Für weitere Neuigkeiten zur EU-Finanzierung bleibt das Thema spannend. In einer aktuellen Entwicklung hat Orbáns Haupt-Herausforderer, Peter Ungarn, angekündigt, gefrorene EU-Gelder in Höhe von 21 Milliarden Euro zu sichern, sollten sie gewählt werden. Die ungarische Regierung betont derweil, dass sie sich dafür einsetzt, die EU-Mittel, die nach Ungarn fließen, freizugeben.






