Ungarn

Die überraschend erfolgreiche Osteröffnung

Die ungarische Regierung hat vor mehr als zehn Jahren ihre Politik der Öffnung nach Osten angekündigt, mit dem Ziel, die einseitige Abhängigkeit der Wirtschaft von europäischen Märkten zu verringern. Obwohl es seitdem wenig Bewegung in den Handelsströmen gegeben habe, gebe es in Wirklichkeit mehrere Anzeichen dafür, dass Reexporte die Öffnung nach Osten wirksamer machen könnten, heißt es Weltwirtschaft.
„Wir segeln unter westlicher Flagge, aber der Wind weht im Osten der Weltwirtschaft“ – so verkündete Ministerpräsident Viktor Orbán nach dem Regierungswechsel 2010 seine Politik der Öffnung nach Osten. Allerdings betonte er das auch Ungarn sei Teil der westlichen Zivilisation, er machte deutlich, dass jeder Schiffbruch erleiden werde, der die aktuellen Trends nicht berücksichtige. Die Lagebeurteilung des Ministerpräsidenten dürfte von der Krise 2008–2009 beeinflusst gewesen sein, die China im Gegensatz zur westlichen Welt kaum zu spüren bekam.
Auch wenn es noch keine Anzeichen für eine nennenswerte Verbesserung des Außenhandels gibt, ist Dániel Molnár, Analyst beim Makronóm-Institut, der Ansicht, dass der wirtschaftliche Erfolg der Ostöffnung nicht allein an den bilateralen Handelszahlen gemessen werden dürfe.
„Die Funktionsweise der Weltwirtschaft ist viel komplexer. Produkte erreichen die Verbraucher normalerweise über Produktionsketten, an denen mehrere Länder beteiligt sind.“
sagte der Ökonom. Er betonte auch, dass die Frage eher darin bestehe, inwieweit es ungarischen Unternehmen gelungen sei, sich in diese Ketten zu integrieren und dabei die Chancen des Ostens zu nutzen. Letzteres konnte am einfachsten durch die Präsenz deutscher Unternehmen in Ungarn erreicht werden.
In Bezug auf Deutschland sagte Zotlán Matheika, Industrieforscher bei Kopint-Tark, dem Nachrichtenportal: „Die deutsche Industrie war stark von billiger russischer Energie abhängig, und eine anhaltende Abhängigkeit davon bedeutet dauerhaft höhere Kosten und eine geringere Wettbewerbsfähigkeit, was eine gute Chance auf niedrigere Energie bedeutet.“ Wachstumspotenzial auf lange Sicht.“ Er fügte hinzu, dass sich die geopolitische Polarisierung auch negativ auf Deutschland auswirke, da China sowohl als Bestandteil globaler Wertschöpfungsketten als auch als Abnehmermarkt für die deutsche Industrie wichtig sei.
Andererseits verschärft sich auch die Konkurrenz durch chinesische Firmen
Es ist ein Warnsignal dafür, dass China im Bereich der Elektromobilität offenbar besser aufgestellt ist als die großen deutschen Automobilhersteller, was nicht nur ihre globale, sondern auch ihre europäische Marktposition prekärer macht.“
Die Umsetzung von Plan A (Ökologisierung/Modernisierung der Industriekapazitäten), einer Reaktion auf die aktuelle Situation, wird nicht nur durch das schiere Ausmaß der Aufgabe, sondern auch durch die deutsche Finanzkrise stark eingeschränkt, und Plan B ist aus wirtschaftlicher Sicht kaum sichtbar Experte bemerkt.
Nach Meinung von Dániel Molnár,
Der Erfolg der Öffnung nach Osten zeigt sich deutlich an der Leistung der in Ungarn ansässigen Unternehmen in Bezug auf die Kapitalanziehung:
Laut Eurostat-Daten waren im Jahr 2010 chinesische (und Hongkong), japanische und südkoreanische Unternehmen an der Schaffung einer Wertschöpfung in Höhe von 1,07 Milliarden Euro in Ungarn beteiligt.
Im Jahr 2021 belief sich ihr Wirtschaftsbeitrag bereits auf 4,6 Milliarden Euro, sodass die Unternehmen in diesen drei Ländern im Jahr 2021 5,0 Prozent der Erträge des Unternehmenssektors ausmachten. Im Jahr 2010 lag dieser Anteil lediglich bei 2,3 Prozent und dürfte nach seitdem erfolgten Ankündigungen (CATL, BYD) noch weiter gestiegen sein. Via Világgazdaság, Ausgewähltes Bild: Facebook/Rat der Europäischen Union.

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