
Die Polizei stärkt die serbische Grenzsicherheit

Ein neues Kontingent der ungarischen Polizei wurde kürzlich an die serbisch-makedonische Grenze geschickt, um die serbische Polizei bei der Festnahme von Menschenschmugglern und illegalen Migranten zu unterstützen. Diese Gruppe besteht aus 30 Beamten, die hauptsächlich Patrouillen in der Nähe der Grenze durchführen und mit hochmodernen Aufklärungsgeräten ausgestattet sind.
Der Leiter der ORFK-Grenzpolizei, Leutnant Colonel Gergely Czukor, wies darauf hin, dass die Anzahl der Personen, die illegal die Grenze überqueren, im Jahr 2025 wieder gestiegen ist. Daher ist es wichtig, dass Maßnahmen ergriffen werden, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.
Die ungarische Polizei arbeitet eng mit den Behörden der Nachbarländer zusammen, um den Druck auf die westliche Balkanroute außerhalb der EU zu verwalten. Dies ist Teil der Bemühungen, die illegale Migration zu kontrollieren und Grenzüberschreitungen zu verhindern.
Laut einem Bericht der EU-Grenz- und Küstenschutzbehörde Frontex haben im vergangenen Jahr über 17.000 Menschen versucht, die Europäische Union illegal zu betreten. Obwohl es einen Rückgang der illegalen Migration auf der westlichen Balkanroute gab, bleibt die Situation weiterhin besorgniserregend.
Das gemeinsame Vorgehen der ungarischen und serbischen Polizei hat dazu beigetragen, dass die Route der Migranten in Richtung Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Slowenien und Italien umgeleitet wurde. Dennoch ist die Anzahl der Grenzkreuzer an der ungarisch-serbischen Grenze in diesem Jahr deutlich angestiegen.
Die ungarische Polizei setzt weiterhin alles daran, die Grenzsicherheit zu gewährleisten und illegale Aktivitäten an der Grenze zu bekämpfen. Die Entsendung des neuen Polizeikontingents an die serbisch-makedonische Grenze ist ein weiterer Schritt in diese Richtung.






