
Die besten Werke des ungarischen Kinos beim Los Angeles Film Festival

Das 21. Ungarische Filmfestival in Los Angeles beginnt mit der Galavorführung des Films „Semmelweis“, bei dem Regisseur Lajos Koltai einen Lifetime Achievement Award erhalten hat. Im Laufe der fünftägigen Veranstaltung werden 19 Filme gezeigt, darunter Ungarns offizieller Beitrag für die Oscar-Verleihung, „Vier Seelen des Kojoten“ und „Goldene Legenden“, ein großer Erfolg mit über 90.000 Zuschauern, berichtet die Ungarische Nation.
Das Festival findet bis zum 31. Oktober im Laemmle Monica Film Center statt. Dort werden die neuesten ungarischen Filme präsentiert.
Die Eröffnung des Festivals findet mit einer Galavorführung von „Semmelweis“ statt, bei der Regisseur Lajos Koltai und Schauspielerin Katica Nagy persönlich anwesend sein werden.
Der neue ungarische Film über das Leben von Ignaz Semmelweis, unter der Regie des Oscar-nominierten Regisseurs Lajos Koltai, feierte Anfang dieser Woche seine Weltpremiere in New York und wird ab Ende November in den ungarischen Kinos zu sehen sein. Das renommierte amerikanische Filmnachrichtenportal „Vielfalt“ veröffentlichte bereits einen ausführlichen Artikel über den Film.
Das Publikum des Festivals in Los Angeles hat auch die Möglichkeit, den Animationsfilm „Vier Seelen des Kojoten“ von Áron Gauder zu sehen. Der Film erzählt die Geschichte der Schöpfung der amerikanischen Ureinwohner und behandelt aktuelle Themen unserer Zeit. „Vier Seelen des Kojoten“ hat bereits den Jurypreis beim Animationsfestival in Annecy, Frankreich, gewonnen und wurde zu über fünfzig Festivals weltweit eingeladen. Er ist der offizielle Beitrag Ungarns für die Oscar-Verleihung.
Auf dem Festival werden auch andere erfolgreiche Filme wie „Hadik, Sechs Wochen“, „Wir haben zusammen angefangen“ und die weltberühmte Adaption von Marcell Jankovics, „Fügen Sie es hinzu“, gezeigt. Zudem werden restaurierte Filmklassiker gezeigt, darunter der unvergessliche Film „Salamon&Stock Show“ von Pál Sándor und „Budapester Geschichten“ von István Szabó, die vom Filmarchiv und Filmlabor des Nationalen Filminstituts restauriert wurden.
Als Abschlussfilm des Festivals wird „Goldene Legenden“ gezeigt, ein Dokumentarfilm von Tamás S. Zákonyi über ungarische Wasserball-Stars. Der Film erzählt von der Erfolgsgeschichte der ungarischen Wasserball-Nationalmannschaft, die drei olympische Goldmedaillen in Folge gewonnen hat.
Quelle: Magyar Nemzet






