
Das Reisen mit Ryanair aus Ungarn könnte bald eine grundlegende Veränderung erfahren.

Ryanair-Chef möchte Gebühr für Toilettennutzung einführen
Michael O’Leary, der CEO des irischen Billigfliegers Ryanair, hat angekündigt, dass er gerne eine neue Gebühr für alle Passagiere einführen würde, die in ihren Flugzeugen reisen. Diese Information wurde kürzlich bekannt gegeben.
Die Idee des Europäischen Parlaments, die europäischen Regeln für den Gepäcktransport zu harmonisieren, hat in der Luftfahrtindustrie für Aufsehen gesorgt. Derzeit führen unterschiedliche Vorschriften der Fluggesellschaften zu Gepäckbeschränkungen und versteckten Kosten, die den Vergleich der Preise erschweren. Sollte es dem Europäischen Parlament gelingen, eine Harmonisierung der Gepäckpreise zu erreichen, könnte dies insbesondere für Wizz Air, Ryanair und andere Billigflieger negative Folgen haben.
Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments haben in der vergangenen Woche eine entsprechende Resolution angenommen. Allerdings handelt es sich dabei nur um eine Empfehlung an die Europäische Kommission. Die Europäische Kommission prüft seit 2019 eine mögliche Änderung und möchte dabei die kommerzielle Freiheit der Fluggesellschaften respektieren.
Ryanair CEO Michael O’Leary hatte bereits vor Jahren die Idee vorgeschlagen, eine Gebühr für die Nutzung der Toiletten während des Fluges zu erheben. Das hätte den Vorteil, dass weniger Passagiere die Toilette benutzen würden, was andere Passagiere oft verärgere, so O’Leary.
Es bleibt abzuwarten, ob diese Idee tatsächlich umgesetzt wird. Bislang handelt es sich lediglich um einen Vorschlag. Die Europäische Kommission wird weiterhin prüfen, ob und wie eine mögliche Änderung umgesetzt werden kann.
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