Ungarn

Chinesische Polizisten patrouillieren bald in Ungarn: Eine ungewöhnliche Zusammenarbeit.

Ungarn hat mit Peking ein Abkommen unterzeichnet, das eine „Zusammenarbeit in Justiz- und Sicherheitsfragen“ vorsieht, wie die deutsche Zeitung Die Welt berichtet. Im Februar trafen sich Chinas Minister für öffentliche Sicherheit, Wang Xiaohong, mit Premierminister Viktor Orbán und Innenminister Sandor Pinter. Nun könnten Polizisten beider Länder gemeinsam patrouillieren, teilte das ungarische Innenministerium mit, berichtet Telex.

Ungarische und chinesische Polizisten werden gemeinsame Patrouillenaufgaben wahrnehmen, vereinbarte Sándor Pintér Mitte Februar mit dem chinesischen Minister für öffentliche Sicherheit. Das Innenministerium bestätigte dies laut Telex.

„Polizisten beider Länder können künftig gemeinsam Streifeneinsätze durchführen und so dazu beitragen, die Kommunikation zwischen Bürgern und Behörden beider Länder zu verbessern und die innere Sicherheit und öffentliche Ordnung zu stärken“, heißt es in einer Erklärung.

Das Ziel der Kooperationsvereinbarung ist es, die Sicherheit in touristischen Gebieten beider Länder während der Hauptreisezeiten und generell bei Veranstaltungen mit großem Andrang zu verbessern, so das Innenministerium.

Laut Weltwirtschaftsbericht gibt es in Ungarn gemäß der Volkszählung von 2022 18.154 Menschen chinesischer Nationalität, verglichen mit weniger als 10.000 vor zehn Jahren. Schätzungen zufolge liegt ihre tatsächliche Zahl jedoch weit höher. Die in Ungarn lebenden Chinesen besitzen in der Regel nur die chinesische Staatsbürgerschaft, nicht die ungarische.

Das ungarische Innenministerium betonte auch: „Der Abschluss ähnlicher Vereinbarungen ist nicht neu – ungarische Polizisten unterstützen auch ihre kroatischen Kollegen an der kroatischen Küste während der touristischen Hauptsaison, und österreichische Polizisten waren bereits gemeinsam mit ihren ungarischen Kollegen am Plattensee im Einsatz.“

Darüber hinaus gibt es Anzeichen dafür, dass das Abkommen Ähnlichkeiten mit einem bereits zwischen China und Serbien geschlossenen Abkommen aufweist. Dort dürfen chinesische Polizisten bereits offiziell in Städten patrouillieren, um beliebte Gegenden für chinesische Touristen zu überwachen.

„Die betroffenen Städte, die Anzahl der beteiligten Polizeibeamten, die Hauptreisezeiten und die Standorte werden von den Vollzugsbehörden festgelegt, unter Berücksichtigung der Organisation des Dienstes“, so die Erklärung.

In den letzten zwei Jahren hat es beispiellose chinesische Investitionen in Ungarn gegeben. Das nun geschlossene Abkommen geht jedoch über den wirtschaftlichen Bereich hinaus. China plant mehrere Milliardenprojekte in Ungarn, darunter eine Eisenbahnlinie, Fabriken für die E-Auto-Industrie und einen Campus für die Elite-Fudan-Universität aus Shanghai. Im Herbst nahm Viktor Orbán als einziger EU-Regierungschef an einem „Belt and Road Initiative“-Forum in Peking teil.

Quelle: Die Welt, Telex.

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