Ungarn

Ágnes Kóspál erhält den IOP-Preis für meistzitierten Artikel

Studie zu Turbulenzen in protoplanetaren Scheiben mit renommierten IOP Award ausgezeichnet

Eine neue Studie, die von Forschern des HUN-REN-Forschungszentrums für Astronomie und Geowissenschaften durchgeführt wurde, hat den angesehenen Most Cited Article Award des Institute of Physics (IOP) Publishing erhalten. Dieser Preis würdigt Veröffentlichungen, die zu den obersten ein Prozent der meistzitierten Artikel in aktuellen IOP Publishing-Zeitschriften gehören. Die Auszeichnung umfasst erstmals Artikel, die von nordamerikanischen Forschern verfasst wurden.

Zu den Gewinnern gehört ein Artikel von Kevin Flaherty (Williams College, USA), in dem sich Forscher aus den USA, China und Ungarn gemeinsam mit der Erforschung von Turbulenzen in protoplanetaren Scheiben befassten. Protoplanetare Materiescheiben um junge Sterne dienen als Geburtsort für exoplanetare Systeme. Die Turbulenzen innerhalb dieser Scheiben beeinflussen die Verklumpung von Staubpartikeln und begünstigen die Bildung größerer Körper, Planetenstrukturen und letztendlich Planeten.

Um das Problem der direkten Bestimmung von Turbulenzen in Systemen der Planetenentstehung anzugehen, verwendeten die Forscher das Radioantennensystem Atacama Large Millimeter/Sub-millimeter Array (ALMA), um das Gasmaterial um drei junge Sterne zu messen: DM Tau, MWC 480 und V4046 Sgr. Die aufgezeichneten Daten wurden genutzt, um die Verbreiterung der Spektrallinie des Kohlenmonoxidmoleküls zu untersuchen und so Anzeichen von Turbulenzen zu identifizieren. Die Ergebnisse zeigten das Vorhandensein messbarer Turbulenzen in der DM-Tau-Scheibe.

Die Untersuchung protoplanetarer Scheiben mit ALMA ist ein Schwerpunkt der Forschungsgruppe um Ágnes Kóspál und ihr Team am HUN-REN-Forschungszentrum für Astronomie und Geowissenschaften. Kóspál erklärte: „Die außergewöhnliche Empfindlichkeit und die feine Frequenzauflösung von ALMA ermöglichten es uns, einen subtilen Turbulenzeffekt in einer der Scheiben zu erkennen. Damit ist DM Tau eine der wenigen Scheiben, bei denen das Ausmaß der Turbulenzen erfolgreich bestimmt werden konnte.“

In der bestehenden Literatur geben die meisten Studien nur eine Obergrenze für die Geschwindigkeit turbulenter Bewegungen an, was auf schwache Turbulenzen in den meisten Scheiben schließen lässt. Die Entdeckung starker Turbulenzen in der DM-Tau-Scheibe wirft faszinierende Möglichkeiten auf, wie etwa mögliche Korrelationen mit stärkerer ionisierender Strahlung, einem robusteren Magnetfeld oder dem vergleichsweise jüngeren Alter des Sterns im Vergleich zu anderen untersuchten Systemen.

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