
Affentheater: Nyíryháza Zoo bekommt neue Gorillas

Der Nyíryháza-Zoo hat kürzlich zwei westliche Tieflandgorillas im Rahmen des europäischen Zuchtprogramms für bedrohte Arten willkommen geheißen. Diese beiden Gorillas, Djumbah (R) und seine beiden neuen Gefährtinnen Makena (L) und die 10-jährige Akiba (M), sind aus dem Barcelona Zoo nach Ungarn gekommen.
Die Gorillas leben bereits seit einigen Jahren im Zoo in Sóstógyógyfürdő, wobei Djumbah als älteres Männchen in der Bachelor-Gruppe lebte. Letztes Jahr wurde sein Begleiter, Bubu, in einen Zoo in Brasilien gebracht, was Djumbah einsam zurückließ. Glücklicherweise erhielt er nun Gesellschaft von den beiden Frauen, Makena und Akiba. László Gajdos, der Direktor des Zoos, erklärte, dass sich die drei Gorillas bereits im neuen Gehäuse eingelebt haben und Djumbah, das „Silberback“-Männchen, die beiden Damen kennenlernen wird.
Gorillas sind die größten Menschenaffen und leben typischerweise in Familienverbänden, die von einem dominanten Männchen geführt werden. Sie ernähren sich hauptsächlich von vegetarischer Kost und sind strikte Vegetarier, die keine tierischen Produkte in ihrer natürlichen Umgebung konsumieren. Die Art ist auf der Roten Liste der Internationalen Union für die Erhaltung der Natur als kritisch gefährdet eingestuft, hauptsächlich aufgrund von Lebensraumzerstörung und Wilderei.
Der Nyíryháza-Zoo leistet also einen wichtigen Beitrag zum Schutz und zur Erhaltung dieser bedrohten Gorilla-Art durch sein Engagement im europäischen Zuchtprogramm. Mit Djumbah und seinen neuen Gefährtinnen Makena und Akiba hoffen sie auf eine erfolgreiche Fortpflanzung und langfristige Erhaltung der westlichen Tieflandgorillas.






