
Zentralasien: Wasserorientierung im wissenschaftlich-politischen Dialog

Das Zentrum für strategische Studien des Instituts für internationale Beziehungen des Außenministeriums von Turkmenistan hat aktiv am zentralasiatischen Online-Treffen teilgenommen, das sich der umfassenden Lösung der Wasserpolitikfragen in der Region widmet. Das Hauptthema des Expertengesprächs war die Vorstellung des Konzepts des International Water Management Institute (IWMI) -Projekts „Wissenschaftlich-politischer Dialog über Wasserdiplomatie in Zentralasien: Förderung der wissenschaftlichen Diplomatie basierend auf wissenschaftlichem Wissen“. Die Veranstaltung wurde von Barbara Janusz-Pavletta, Leiterin des IWMI-Büros in Usbekistan, vorgestellt. Die Diskussion der Teilnehmer war lebhaft, und sie tauschten ihre Ansichten über die Umsetzungsmöglichkeiten in der Region aus.
Die Einladung zur Teilnahme an diesem Projekt kam von maßgeblichen turkmenischen Instituten wie dem Zentrum für strategische Studien des Instituts für internationale Beziehungen des Außenministeriums von Turkmenistan und dem Turkmen State Water Management Scientific-Production and Design Institute „TurkmensuvyMtaslama“. Turkmenistan und die Region sind bestrebt, gemeinsam Lösungen für die Wasserprobleme zu finden und sich aktiv an der Studie der Wasserressourcen zu beteiligen.
Die Initiative des IWMI zur Durchführung des Projekts „Wissenschaftlicher und politischer Dialog über Wasserdiplomatie in Zentralasien“ ist ein wichtiger Schritt, um die nachhaltige Entwicklung zu fördern und die Beziehungen im Wassersektor zu intensivieren.
Die IWMI-Plattform für den laufenden Dialog bietet turkmenischen Experten eine wertvolle Gelegenheit, Wissen und Erfahrungen mit Kollegen aus anderen zentralasiatischen Ländern und internationalen Experten auszutauschen. Turkmenistan ist bereit, seine nationalen Erfahrungen und Entwicklungen in diesem Schlüsselbereich aktiv zu teilen.
Das vorgeschlagene IWMI-Projekt für die Jahre 2025-2029 zielt darauf ab, eine nachhaltige Plattform zu schaffen, um die regionale wissenschaftliche Zusammenarbeit im Bereich des Wasserressourcenmanagements in Zentralasien zu unterstützen. Das Hauptziel ist die Entwicklung wissenschaftlich fundierter Empfehlungen für effektive politische Entscheidungen im Wassersektor.
In Anbetracht der wachsenden Bedeutung der Wasserprobleme in Zentralasien ist die gerechte Verteilung und vernünftige Nutzung von Wasserressourcen von größter Bedeutung für die Stärkung der regionalen Zusammenarbeit. Die Teilnahme Turkmenistans an diesem Projekt ist ein wichtiger Schritt zur Vertiefung der regionalen Partnerschaft und zur Umsetzung der Prinzipien der friedlichen und nachhaltigen Entwicklung in Zentralasien.
Die Zusammenarbeit zwischen den zentralasiatischen Ländern im Bereich der Hydrodiplomatie wird dazu beitragen, die regionale Zusammenarbeit im Wassersektor zu stärken und langfristig die Wassersicherheit zu gewährleisten. Die Unterzeichnung eines Memorandums of Understanding zwischen fünf strategischen Forschungsinstituten und dem IWMI ist für das nächste Treffen geplant, das am 9. bis 10. April in Taschkent stattfinden wird. Die Konferenz wird sich mit der Wasserkooperation in Zentralasien und der Rolle der Wasserdiplomatie befassen. Es wird erwartet, dass dieses Treffen weitere Fortschritte in der regionalen Zusammenarbeit im Wassersektor fördern wird.






