
Zentralasien: Strenges Vorgehen gegen Nawalny-Gedenkstätten

Sicherheitsdienste in Zentralasien gehen gegen Nawalny-Tribut vor
Die Sicherheitsdienste in Zentralasien scheinen hart gegen Menschen vorzugehen, die dem verstorbenen russischen Oppositionsführer Aleksej Nawalny Tribut zollen möchten. In Kasachstan wurden Trauernde festgenommen und mit Geldstrafen belegt, während Denkmäler vor den russischen Botschaften in Kirgisistan und Usbekistan entfernt wurden.
Die Vorfälle ereigneten sich, nachdem Aleksej Nawalny im Februar 2022 in einem russischen Gefängnis gestorben war. Sein Tod löste in verschiedenen Ländern Trauerbekundungen aus, doch in Zentralasien stießen solche öffentlichen Gesten auf harte Ablehnung seitens der Sicherheitsdienste.
In Kasachstan wurden Trauernde festgenommen und mit Geldstrafen belegt, als sie versuchten, ihrer Bewunderung für Nawalny Ausdruck zu verleihen. Vorfälle wie diese werfen ein Licht auf die Situation der Meinungsfreiheit und des politischen Protests in der Region.
In Kirgisistan und Usbekistan wurden Denkmäler vor den russischen Botschaften entfernt, was auf die enge Beziehung zwischen den autoritären Regimen in Zentralasien und der russischen Regierung hindeutet. Es zeigt sich, dass diese Länder bereit sind, ihre eigenen Bürgerinnen und Bürger zu unterdrücken, um die Beziehungen zu Russland zu wahren.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickeln wird und ob die Menschen in Zentralasien trotz der Repressionen weiterhin ihre Unterstützung für Nawalny zum Ausdruck bringen werden. Die Vorfälle werfen auch ein Licht auf die zunehmende internationalen Unterdrückung von politischen Aktivisten und die Herausforderungen, denen sie sich stellen müssen.



