
Yoko Onos ungarischer Ex in Budapest brutal ausgeraubt

Die Kunstwerke von Sámuel Havadtőy (Sam Havadtoy) haben in Budapest keinen besonders großen Anklang gefunden. Seine Ausstellung wurde vor einigen Tagen im Ungarischen Nationalmuseum eröffnet, aber schon jetzt gibt es Grund zur Enttäuschung für Yoko Onos ungarische Ex.
Der Künstler
Der 70-jährige Künstler Sámuel Havadtőy ist eine produktive Figur des 21. Jahrhunderts. Obwohl viele Leute Havadtőy als Amerikaner betrachten, betrachtet er sich selbst als Ungar. Er besitzt die ungarische und britische Staatsbürgerschaft, lebte aber auch in den USA und in Spanien. Der ungarische Künstler sagte Blikk, dass er seine kulturelle Vielfalt durch seine Kunst repräsentieren möchte.
Er war jahrzehntelang Yoko Onos Partner. Die Künstlerin half Yoko dabei, ihr und John Lennons Kind Sean großzuziehen. Havadtőy und Yoko haben seit ihrer Trennung nicht miteinander gesprochen, obwohl Sean immer noch Kontakt mit der ungarischen Künstlerin hat. Havadtőy arbeitete in seinem Leben mit vielen berühmten Künstlern zusammen, darunter Andy Warhol und Keith Haring. Auch mit diesen beiden Männern verband ihn eine große Freundschaft.
Seine Ausstellung
Seine Ausstellung wurde am 22. Juni im Ungarischen Nationalmuseum eröffnet. Er schuf elf berühmte moderne Gemälde in seinem eigenen Stil mit seiner Spitzentechnik. Was die elf Gemälde verbindet, ist, dass die Schöpfer allesamt eine Art kultureller Einwanderer waren. Auch Havadtőy versteht sich als kultureller Einwanderer, daher lautet der Titel seiner Ausstellung „Kulturelle Migration“. Die Sammlung kann bis zum 27. August besichtigt werden. Er hat außerdem eine Dauerausstellung in der Budaer Burg.
Gräueltat gegen seine Kunst
Leider erlitt seine großartige Kunst in Budapest viele Gräueltaten. Bei der einzigartigen Ausstellung ist jedes Gemälde in zwei Versionen zu sehen: Vor dem zweiten Kunstwerk platzierte der Künstler einen Schiebedeckel, den die Besucher weg- und zurückziehen können. Um dies zu schaffen, platzierte der Künstler einen speziellen Rechen, der ebenfalls mit seinem typischen Spitzenmotiv verziert war. Von den sechs Rechen sind bereits wenige Tage nach der Ausstellungseröffnung drei verschwunden. Diese Ereignisse haben den Künstler tief erschüttert. Er ist verärgert darüber, dass er über zwei Jahre damit verbracht hat, den Menschen etwas zu zeigen, und dass sie dafür einfach nicht offen sind. Es wäre das absolute Minimum, mit diesen Kunstwerken respektvoll umzugehen. Es ist völlig übertrieben, dass drei der Rechen jetzt in Privatbesitz sind. Die Lösung: Besucher dürfen die Rechen nicht mehr anfassen, sondern nur noch die Gästeführer.
Havadtőy erzählte Blikk, dass er ähnliche Probleme mit seiner Ausstellung in der Budaer Burg hatte. Nach dem Vorfall dort musste er die Kunstrenovierer um sofortige Hilfe bitten, um das Problem zu beheben und die Ausstellung offen zu halten. Dennoch glaubt der Künstler, dass so etwas überall auf der Welt passieren könnte, es sei kein spezifisch ungarisches Problem. Überall auf der Welt gibt es Menschen, die Kunst nicht respektieren und verstehen können.






