
Vorläufiger Bericht zum Flugzeugabsturz in Bursa erstellt

Flugzeugabsturz in Bursa: Expertengremium untersucht Ursache für den Tod von zwei Piloten
Ein tragischer Flugzeugabsturz hat sich ereignet, als ein Trainingsflugzeug nur wenige Minuten nach dem Start auf eine Straße stürzte und dabei zwei Piloten tötete. Das Expertengremium hat seine Untersuchungen aufgenommen, um den Grund für den Unfall zu ermitteln.
Der Vorfall ereignete sich am 25. April 2022, als das Trainingsflugzeug vom Flughafen Yunuseli in Bursa Osmangazi startete. Kurz nach dem Start stürzte das Flugzeug etwa 500 Meter vom Flughafen entfernt in ein Haus. Die Bewohner der Umgebung konnten der Katastrophe knapp entkommen, aber die Piloten Furkan Otkum und Murat Avşar verloren ihr Leben, als das Flugzeug Feuer fing.
Drei Beamte der Fluggesellschaft, deren Aussagen im Rahmen der Ermittlungen aufgenommen wurden, wurden freigelassen. Dennoch wurde ein vierköpfiges Expertengremium für das laufende Ermittlungsverfahren wegen „fahrlässiger Tötung“ eingesetzt, um die Ursache des Flugzeugabsturzes zu klären.
Der vorläufige Bericht beinhaltete auch die Überprüfung des autorisierten Werksservices in Österreich. In der Untersuchung wurde festgestellt, dass das Luft-Kraftstoff-Gemisch des Vergasers aufgrund von lockeren Einstellschrauben unzureichend war, was zu einem Leistungsabfall des Motors führte und das Flugzeug nicht mehr ausreichend antrieb. Das Expertengremium stellte jedoch fest, dass der Motor des Flugzeugs nicht zu mager, sondern zu fett lief, was auf eine fehlerhafte Bewertung des technischen Dienstes zurückgeführt wurde.
Der vorläufige Bericht wird nun an das Motorenwerk in Österreich gesandt. Die endgültige Bestimmung, ob der Flugzeugabsturz auf einen Triebwerksschaden zurückzuführen ist oder nicht, wird aufgrund der Meldung aus Österreich erwartet. Es bleibt abzuwarten, welche Erkenntnisse die Untersuchungen noch ans Licht bringen werden.






