
Vom späten Start zum Olympia-Bogenschießen

Ein neues Interesse am Bogenschießen dank des Aufstiegs neuer Talente wie Ulaş Berkim Tümer
Der türkische Nationalbogenschütze Mete Gazoz hat kürzlich die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen und den Weltmeisterschaften gewonnen, was das Interesse am Bogenschießen bei jungen Menschen in der Türkei steigert.
Zu diesen neuen Talenten zählen auch Muhammed Abdullah Yıldırmış und der 21-jährige Nationalbogenschütze Ulaş Berkim Tümer. Bei der Weltmeisterschaft im Bogenschießen 2023 in Berlin gewannen sie beide Medaillen und qualifizierten sich für die Olympischen Spiele. Tümer stammt aus einer Beamtenfamilie und entdeckte seine Leidenschaft für das Bogenschießen im Alter von 7 Jahren, als er mit seiner Mutter auf einem Markt in Gallipoli einkaufte.
Obwohl Tümer anfangs aufgrund seiner körperlichen Statur von den Trainern abgelehnt wurde, ließ er sich nicht entmutigen und schaffte es schließlich in den Bogenschützenverein. Schnell erkannte man sein Talent und er gewann bereits ein Jahr nach dem Beginn seiner Sportkarriere die türkische Juniorenmeisterschaft. In den folgenden Jahren sammelte er zahlreiche Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben und wurde schließlich Teil der türkischen A-Mannschaft.
Tümers größter Traum ist es, 2024 bei den Olympischen Spielen in Paris teilzunehmen und dabei zusammen mit Mete Gazoz und Muhammed Abdullah Yıldırmış eine olympische Medaille zu gewinnen. Er und sein Team trainieren hart, oft bis zu 12 Stunden pro Tag, um dieses Ziel zu erreichen.
Für Tümer und seine Familie wäre die Teilnahme an den Olympischen Spielen eine enorme Ehre und der Höhepunkt seiner bisherigen Karriere im Bogenschießen. Er ist fest davon überzeugt, dass sie es schaffen werden, die Türkei stolz zu machen und eine olympische Medaille zu gewinnen.



