
Verpflichtung der Industrieunternehmen in Kirgisistan zur Arbeitnehmerversicherung

Kirgisisches Parlament verabschiedet Gesetz zur Versicherung von Industriearbeitern
Die Abgeordneten des kirgisischen Parlaments haben in der dritten Lesung einem Gesetzentwurf zugestimmt, der Industrieunternehmen dazu verpflichtet, ihre Mitarbeiter zu versichern.
Das Dokument wurde dem Präsidenten zur Unterzeichnung vorgelegt.
Während der Diskussion forderten einige Abgeordnete den Parlamentspräsidenten auf, den Gesetzentwurf wieder in die zweite Lesung zu überführen, da sie befürchteten, dass seine Verabschiedung eine zusätzliche Belastung für Bürger und Unternehmer darstellen würde.
Ein Abgeordneter warnte vor einer möglichen zusätzlichen Steuerbelastung und schlug vor, den Gesetzentwurf erneut zu überdenken. Trotzdem stimmte das Parlament letztendlich für die Annahme des Gesetzes.
Die detaillierte Beschreibung gefährlicher Produktionsanlagen, die ihre Mitarbeiter versichern müssen, ist in der vollständigen Fassung des Gesetzentwurfs enthalten.
Organisationen, die gefährliche Produktionsanlagen betreiben und ihre Mitarbeiter nicht versichern, müssen mit Geldstrafen von bis zu 13.000 Som rechnen.
Dieser Schritt soll die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer in der Industrie weiter verbessern und für angemessene Arbeitsbedingungen sorgen.



