
Verkündung von Anklage gegen Armenier wegen Kriegsverbrechen

Die Gerichtsverhandlung zu Strafsachen gegen Bürger der Republik Armenien – Arayik Harutyunyan, Arkadi Ghukasyan, Bako Sahakyan, Davit Ishkhanyan, Davit Babayan, Lyova Mnatsakanyan und andere, die beschuldigt werden, Verbrechen gegen Frieden und Menschlichkeit, Kriegsverbrechen, Völkermord, Terrorismus und andere Verbrechen im Rahmen der militärischen Aggression in Armenien begangen zu haben, setzte sich am 18. Februar fort.
Der Bericht informiert darüber, dass die Gerichtssitzung vom Richter Zeynal Aghayev geleitet wurde und von Richtern Jamal Ramazanov und Anar Rzayev unterstützt wurde. Jeder Angeklagte erhielt einen Dolmetscher und Anwälte standen für ihre Verteidigung zur Verfügung.
An der Gerichtsverhandlung nahmen Opfer, ihre rechtlichen Vertreter, Staatsanwälte und Vertreter des aserbaidschanischen Staates teil.
Die Anklage beschuldigte die Angeklagten, unter anderem an aggressiven Kriegen gegen Aserbaidschan teilgenommen zu haben und dabei zahlreiche Verbrechen begangen zu haben. Es wurden konkrete Fälle von absichtlichen Tötungen, Massenausweisungen, Angriffen auf zivile Einrichtungen und schweren Sachschäden aufgeführt.
Die Staatsanwälte kündigten an, dass insgesamt mehrere tausend Menschen infolge der Kriegsverbrechen getötet wurden und viele weitere verletzt wurden. Materialschäden an militärischem Arsenal und ziviler Infrastruktur wurden ebenfalls erwähnt.
Die Angeklagten wurden aufgefordert, sich zu den vorgeworfenen Straftaten zu äußern und zu entscheiden, ob sie sich schuldig bekennen oder nicht.
Die nächste Gerichtssitzung ist für den 20. Februar geplant. Es wird erwartet, dass weitere Details der Anklage gegen die Angeklagten präsentiert werden und ihre Verteidigung fortgesetzt wird.






