
Verhaftung nach umstrittener Rede am 29. Oktober: Lehrer löst Reaktionen aus!

Der türkische Sprach- und Literaturlehrer EK, der an einer Privatschule in Antalya arbeitet, ist nach seiner Rede zum 100. Jahrestag der Gründung der Republik Türkei am 29. Oktober zum Trendthema in den sozialen Medien geworden. Die Generalstaatsanwaltschaft von Antalya hat ein Gerichtsverfahren gegen ihn eingeleitet, da er angeblich die Öffentlichkeit zu Hass und Feindseligkeit oder Erniedrigung angestiftet hat. Nach dem Verfahren wurde EK von der Polizei festgenommen.
Auch die Landespolizeibehörde hat zu diesem Thema eine schriftliche Stellungnahme abgegeben. In der Erklärung wurde Folgendes gesagt: „Am 29. Oktober 2023 wurden die Bilder der Rede einer weiblichen Person während der Republikfeierlichkeiten am TED (Türkischer Bildungsverband) Antalya College in den sozialen Medien geteilt. Medienberichte und der Inhalt der Rede wurden bewusst wie folgt angegeben: ‚Die Person, die die Rede hält, ist ein Lehrer.‘ Inhaltlich richtete sich die Rede auf das türkische Jahrhundert, es wurde Politik betrieben und es herrschte eine diskriminierende Haltung, die durch schädliche Einheit und Solidarität zum Ausdruck gebracht wurde.“ Aufgrund dieser Meinungen und den Anweisungen der Generalstaatsanwaltschaft von Antalya führte die Sicherheitsabteilung der Polizei von Antalya Ermittlungen durch, um die Person zu identifizieren. Am 30.10.2023 wurde die Person mit dem Namen „Verdächtiger EK“ festgenommen. Gegen ihn wird gemäß Artikel 216 des türkischen Strafgesetzbuches Nr. 5237 rechtlich wegen des Verbrechens der „Anstiftung der Öffentlichkeit zu Hass und Feindseligkeit oder Erniedrigung“ vorgegangen.



