Kirgisisch

Verfahren gegen Almazbek Beishenaliev: Hausarrest verlängert

Strafverfahren gegen ehemaligen kirgisischen Bildungsminister Almazbek Beishenaliev wird fortgesetzt

Bischkek – 27. Juni 2023, 15:05 Uhr. Das Strafverfahren gegen den ehemaligen kirgisischen Minister für Bildung und Wissenschaft, Almazbek Beishenaliev, wird vor dem Bezirksgericht Pervomaisky in Bischkek verhandelt. In der Anhörung erklärte Richter Adylbek Esenbaev, dass es notwendig sei, die vorbeugende Maßnahme für den Angeklagten auszuweiten.

Die Staatsanwaltschaft beantragte, Almazbek Beishenaliev unter Hausarrest zu stellen. Die Anwälte forderten hingegen, den ehemaligen Beamten mit einer schriftlichen Zusage zu versehen, die es ihm verbietet, die Stadt zu verlassen. Die Anwälte argumentierten, dass der Angeklagte nicht vor Gericht verstecke und pünktlich zu den Verhandlungen erscheine.

Das Gericht entschied daraufhin, den Hausarrest für Beishenaliev zu verlängern. Der ehemalige Bildungsminister wurde am 28. September 2022 festgenommen, nachdem er Bestechungsgelder in Höhe von 110.000 US-Dollar angenommen hatte. Den Ermittlungen zufolge erpresste er Geld von ausländischen Studenten für deren Immatrikulation an heimischen Universitäten. Nach Zahlung einer Entschädigung wurde der ehemalige Beamte aus der Haft entlassen und unter Hausarrest gestellt.

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