
Verbot von Energy-Drinks in Kirgisistan genehmigt

Das kirgisische Parlament stimmt für ein Verbot von Energy-Drinks
Die Abgeordneten des kirgisischen Parlaments stimmten dem Konzept des Gesetzentwurfs zum Verbot von Energy-Drinks zu.
Der Gesetzentwurf „Über das Verbot der Einfuhr, Herstellung, Vermarktung und des Verkaufs von Energy-Drinks auf dem Territorium der Kirgisischen Republik“ wurde in einer Sitzung des Ausschusses für Sozialpolitik behandelt.
Der Initiator des Verbots war der Abgeordnete Ulan Bakasov. Er wies darauf hin, dass der Gesetzentwurf darauf abzielt, die Gesundheit der Bürger zu schützen und die Folgen des Konsums von Energy-Drinks zu verringern.
Ihm zufolge enthält ein Energy-Drink drei Tassen Kaffee und 14 Esslöffel Zucker.
Die Vorsitzende des Ausschusses für Sozialpolitik, Vinera Raimbachaeva, sagte, dass es in ihrer Arztpraxis viele Fälle von Herzerkrankungen nach dem Konsum von Energy-Drinks gegeben habe. Sie stellte fest, dass mittlerweile viele Kinder mit Diabetes registriert seien.
Auch die stellvertretende Gesundheitsministerin Bubuzhan Arykbaeva sprach über die Gefahren von Energy-Drinks. Ihrer Meinung nach enthalten die Getränke Koffein, was eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit der Kirgisen darstellt.
Im Anschluss an die Diskussion verabschiedeten die Abgeordneten den Gesetzentwurf in erster Lesung.



