
Uzbekistan kann Gasimporte aus Russland steigern

Usbekistan plant, das jährliche Volumen des russischen Gases zu erhöhen
Usbekistan plant, das jährliche Volumen des russischen Gases, das über Kasachstan bis 2038 geliefert wird, auf 11 Milliarden Kubikmeter zu erhöhen, so der kasachische Energieminister Yerlan Akmenzhenov.
Der Transit des russischen Gases nach Usbekistan begann im Oktober 2023 mit 1,28 Milliarden Kubikmetern in diesem Jahr.
„Im Jahr 2025 wird Usbekistan voraussichtlich 7,3 Milliarden Kubikmeter Gas erhalten, wobei die Vorräte bis 2038 auf 11 Milliarden Kubikmeter erhöht werden“, sagte Akkenzhenov.
Diese Mengen sind Teil einer strategischen Zusammenarbeit zwischen Gazprom und der Regierung von Kasachstan. Es wurde jedoch noch kein offizielles Abkommen zwischen Russland und Usbekistan über diese erhöhten Mengen unterzeichnet.
Akkenzhenov stellte auch fest, dass Kasachstan im Jahr 2025 den Transit von 36,2 Milliarden Kubikmetern usbekischem und turkmenischem Gas nach China erleichtern wird, das gleiche Niveau wie im Vorjahr.
Usbekistan begann am 7. Oktober 2023 mit dem Import von russischem Gas über die Zentralasien-Center-Pipeline im Rahmen eines zweijährigen Vertrags zwischen Uzgastrade und Gazprom Export LLC, der die Versorgung von 9 Millionen Kubikmetern pro Tag oder etwa 2,8 Milliarden Kubikmetern pro Jahr vorsieht.
Gemäß einem staatlichen Beschluss zur Umsetzung des Investitionsprogramms im ersten Quartal 2024 wurden in der ersten Phase eines Pipeline-Modernisierungsplans für 2024–2030 500 Millionen US-Dollar zugewiesen. Ziel ist es, die tägliche Gasaufnahme des Landes auf 32 Millionen Kubikmeter zu erhöhen.
Während Usbekistan sich darauf konzentriert hat, seine Gasimporte aus Russland zu vervielfachen, bleibt die Realität vor Ort unverändert. Jeden Winter schließen Gasfüllstationen im ganzen Land, und Fahrer verbringen tagelang in ihren Autos, da es keinen Gasnachschub gibt. Das Energieministerium betont, dass die Versorgung von Haushalten Priorität hat, aber zahlreiche Stadtteile sind seit über einem Jahrzehnt vom Gasnetz abgeschnitten, und der Druck in den aktiven Leitungen sinkt stark. Es ist eine merkwürdige Situation: Eine gasreiche Nation, die neue Importverträge abschließt, bei denen offizieller Optimismus herrscht, aber die Frage bleibt: Wer bekommt wirklich all dieses Gas?






