
Usbekistans staubbedecktes Terrain (Videos)

Starker Wind führt zu Stromausfällen in Usbekistan
In den Regionen Buchara, Navoi, Samarkand und Jizzakh wurden aufgrund des starken Windes mehr als 40.000 Verbraucher vom Stromnetz getrennt. Am 19. Juni kam es in mehreren Regionen Usbekistans zu starken Staubstürmen. Auf Videos in den sozialen Medien ist zu sehen, wie der Verkehr aufgrund des schlechten Wetters zum Erliegen kommt.
Das Ministerium für Notsituationen hat Informationen über das hydrometeorologische Phänomen bereitgestellt, das in den Regionen Navoi, Buchara und Samarkand aufgetreten ist. Demnach kam es infolge starker Winde zu Staubstürmen in diesen Regionen. Staubstürme sind in Usbekistan, Zentralasien und den benachbarten Ländern keine Seltenheit. Normalerweise legen sich die aufgewirbelten Sand- und Staubmassen nach dem Abflauen des Windes wieder auf dem Boden nieder.
Bisher sind beim Ministerium für Notsituationen keine Beschwerden über Verletzte eingegangen. Die Lage in den westlichen Regionen hat sich mittlerweile stabilisiert, während in der Hauptstadt Taschkent ein starker Staubsturm herrscht.
Der Klimatologe Erkin Abdulahatov erklärt, dass es sich bei den beobachteten Staubstürmen nicht um kontinuierliche Ereignisse handelt. Anhand der Stärke der Staubstürme und der aktuellen synoptischen Situation könne man vorhersagen, dass das Naturphänomen an manchen Orten bis zu 2-3 Stunden andauern wird.
Das Energieministerium meldet, dass bis zum 19. Juni um 17:00 Uhr aufgrund des starken Windes mehrere Zehntausend Haushalte in den Regionen Buchara und Navoi vom Stromnetz abgeschnitten waren. In Buchara waren 6.000 Verbraucher in den Bezirken Shafirkon, Peshko und Gijduvan betroffen, während in Navoi 23.560 Verbraucher in den Bezirken Nurota, Navbahor, Konimekh und Karmana ohne Strom waren. Das Energieministerium fügt hinzu, dass die Stromversorgung wiederhergestellt wird, sobald der starke Wind nachlässt.
Später teilt das Ministerium mit, dass bis 18:00 Uhr aufgrund des starken Windes 9.000 Haushalte in den Bezirken Pakhtachi und Kushrabat der Region Samarkand ohne Strom waren. Insgesamt waren somit 9.000 Haushalte betroffen. In der Region Jizzakh wurden bis 19:00 Uhr insgesamt 12.250 Verbraucher in der Stadt Jizzakh und in den Bezirken Forish, Arnasoy, Dustlik, Sharof Rashidov, Gallaorol und Pakhtakor vom Stromnetz getrennt.






